Spanien, Portugal

Tour vom: 01.04.-27.04.2017

Diese Tour habe ich vorbereitet, sind aber frei von Terminen und Besuche gestartet.

In Chusclan machten wir den ersten halt bei einer Winzergenossenschaft. Wir haben uns auch mit Wein eingedeckt wie das letzte mal als wir auf diesem Stellplatz halt gemacht haben.

Narbonne, Stellplatz

Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens. Sie wurde um 118 v. Chr. im damaligen Gallien als Colonia Narbo Martius errichtet. Durch Narbonne führte die Via Domitia, die erste Römerstraße in Gallien, deren Bau etwa in die Gründungszeit der Kolonie fällt und Italien mit den spanischen Kolonien verband. Bei Narbonne verband sich die Via Domitia mit der Via Aquitania, die über Toulouse und Bordeaux zum Atlantischen Ozean führte.

Später wurde die Provincia des südlichen Gallien als Gallia Narbonensis nach ihrer Hauptstadt benannt. Als Verwaltungssitz der römischen Provinz, so konnten Archäologen nachweisen, florierte Narbonne wirtschaftlich und beherbergte architektonische Meisterwerke.

Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches war Narbonne bis ins frühe 8. Jahrhundert die Hauptstadt der Provinz Septimania der Westgoten. 719 war es die erste Stadt des Frankenreiches, die von den Mauren eingenommen wurde. 759 erfolgte die Rückeroberung durch den fränkischen König Pippin. Im Jahre 793 wurde es von Hischam I. von Andalusien zerstört, gebrandschatzt und entvölkert.

Im Mittelalter wurde Narbonne vor allem als Heimat der Katharer bekannt. Von 1272 bis 1332 wurde in Narbonne die Kathedrale Saint-Just errichtet, die mit einer Chorhöhe von 41 Metern eine der höchsten Frankreichs ist.

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Stadtrundgang Narbonne

Carrefour Parkplatz

Carosserie Guillouf

Palamos, Stellplatz

Der Stellplatz habe wir bei der Durchfahrt für eine Nach benutzt.

1277 wurde auf Beschluss von König Peter III. – genannt Pere el Gran (‚Peter der Große‘) – das Castell de Sant Esteve aufgekauft, eine Festungsanlage, die auf den Überresten einer römischen Siedlung erbaut worden war. 1279 ließ der König hier die Hafensiedlung Port Reial de Palamós („Königlicher Hafen von Palamós“) gründen und mit Marktrecht ausstatten. Als befestigter Ankerplatz gewann der Ort rasch an Bedeutung.

König Ferdinand der Katholische ließ 1484 die Grafschaft Palamós – Comtat de Palamós – bilden und ernannte Bernat Galceran de Requesens zum ersten Grafen von Palamós. Dieser ließ den Hafen des Ortes erweitern und durch eine Mole schützen. 1543 wurde Palamós von einer türkischen Flotte unter Khair ad-Din Barbarossa angegriffen und geplündert. Daraufhin wurden in Folge die Befestigungen des Ortes ausgebaut und es wurde die Zitadelle Sa Punta errichtet, was Palamós im 17. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten Festungen an der katalanischen Küste werden ließ.

Während des Neunjährigen Krieges wurde der Ort aufgrund seiner militärischen Bedeutung von französischen Truppen angegriffen und 1694 vollkommen zerstört. Es folgte Anfang des 18. Jahrhunderts ein wirtschaftlicher und demografischer Niedergang des Ortes, der erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder prosperierte, als er zu einem Zentrum der Korkindustrie wurde.

Im März 1887 wurde die Bahnstrecke Flaçà-Palamós eröffnet und Anfang des 20. Jahrhunderts der Hafen, der traditionell eine große Fischereiflotte beherbergt, ausgebaut. Im Spanischen Bürgerkrieg wurde der Ort erneut Ziel von schweren Angriffen, bei denen ein Drittel aller Gebäude der Stadt beschädigt oder zerstört wurden. Die Bahnstrecke nach Flaçà war nach dem Bürgerkrieg ruiniert, sodass am 29. Februar 1956 der letzte Zug verkehrte und die Linie anschließend geschlossen wurde. Seit den 1960er Jahren gewinnt der Tourismus als Einnahmequelle rasch an Bedeutung, wobei ein Großteil der Besucher aus Katalonien selbst kommt.

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Eucaliptus, Camping

Etwa ein Drittel des Ebrodeltas wurde 1983 als Naturpark (Parc Natural del Delta de l’Ebre) mit einer Gesamtfläche von 80 km² ausgewiesen. Das gesamte Flussdelta ist ein artenreiches Brut- und Rastgebiet für viele Vogelarten, es dient aber auch als Überwinterungsgebiet von Zugvögeln aus Nordeuropa. Bei einer Zählung wurden ca. 300 verschiedene heimische Vogelarten, Zugvögel, Enten, Reiher, Watvögel, Möwen, Blässhühner und Flamingos gezählt. In den Monaten September und Oktober, nach der Reisernte, bietet das unbedeckte Sumpfland Nahrung für tausende Vögel.

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Ausflug zum Salzsee

Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein paar Zeilen lesen. 

Ausflug nach Sant Jaume d’Enveja (Einkaufen)

Alicante, Camping El Campello

Der Campingplatz liegt gut für den Besuch von Alicante, die Anfahrt ist jedoch sehr eng.

Campello (auf Valencianisch El Campello) ist eine Küstengemeinde der Comunitat Valenciana (Spanien) 13 Kilometer nordöstlich von Alicante. Die Bebauung von El Campello und Sant Joan d’Alacant geht unmittelbar in das Siedlungsgebiet Alicantes über.

Ausflug nach Alicante

Die Stadt zeigte sich in grosser „Palmsonntag“ Freude, geschmükt und viel Religion.

Die ältesten Zeugnisse menschlicher Siedlung auf dem Stadtgebiet finden sich in der „Cova del Fum“ in Fontcalent aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Südlich des Flugplatzes von Alicante, an der Mündung des Rio Segura, liegt die älteste Ansiedlung der Gegend, die phönizische Gründung La Fonteta aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. Alicante wurde erst 500 Jahre später, 324 v. Chr., von den Griechen als Akra Leuke gegründet. 201 v. Chr. wurde es von den Römern erobert, die es Lucentum nannten (Lage: 3 km nördlich des heutigen Stadtzentrums). Hannibal soll hier seine Elefanten abgeladen haben. Zwischen 718 und 1249 n. Chr. wurde die Stadt von den Mauren beherrscht, die sie in Al Lucant umbenannten. 1265 wurde die Stadt von Jakob I. zurückerobert und in das Königreich von Aragon einbezogen.

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Santa Pola, Camping

Dieser schön gelegene Campingplatz haben wir auf der Durchreise angefahren, wir erhoften uns im Salzsee einige Flamingos und im Salzmuseum Produkte von Salz. Dies war aber beides nicht erfüllt worden, um den Salzsee kann man nicht gehen alles voll von Hundekot.

Santa Pola gehört zu den wichtigsten Fischereihäfen der spanischen Mittelmeerküste. In den Jahren von 1950 bis 1973 zählte die Fischfangflotte von Santa Pola zu den größten des Mittelmeers. Über 130 Fischkutter betrieben damals den Fischfang. Selbst in den 90er Jahren waren noch 90 Fischerboote im Hafen gemeldet. 2011 fahren nur noch 33 Kutter aufs Meer um ihre Netze auszuwerfen, nachdem 2011 wiederum 8 „patrones“ die Fischerei aufgegeben haben. Grund ist die Verteuerung des Schiffdiesels, dessen Liter 2006 noch 39 Cent kostete, 2011 aber 65 Cent kostet. Gleichzeitig sind die Preise für Fisch stabil geblieben. Trawler aus anderen Ländern können in der Fischauktionshalle von Santa Pola ihre Fische frei anbieten. Diesem Konkurrenzdruck ist die heimische Fischerei nicht gewachsen. Bürokratische Erschwernisse für die Fischerei kommen hinzu. Seit 2010 müssen Boote mit einer Länge von über 24 Metern elektronische Tagebücher führen und täglich ihren Fang nach Madrid melden. Ab 2012 werden diese Regeln auch für Schiffe von bereits über 12 Meter Länge gelten.

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Santa Pola, Beach

Balerma, Camping Mar Azul

Das eigendliche Ziel war Granda und der Besuch der Alhambra, da der Ticketverkauf in einer 2 Stündigen Schlange verdient werden muss haben wir für Osterferien entschieden.

Am Meer gelegener Campingplatz getrennt durch eine Dorfstrasse, fast kein Verkehr blieben wir bis nach Ostern.

Kulinarisch

Mit unserem Grill „Outdoor P-420 G MINICHEF“ haben wir alles was es braucht.
– wir grillen natürlich Fleisch, von jeder Art
– wir backen Brot und Sonntagszopf
– wir backen aber auch unsere Keckse und Kuchen

Der Strand vor dem Campingplatz

Ausflug nach Almerimar

Torre del Mar

Valle Niza Playa, Camping

Nach den Osterferien in Balerma ging es um Malaga, wir wollten die Stadt besichtigen und die eine oder andere Sehenswürtigkeit besuchen.

Der Strand vor dem Campingplatz

Am ersten Tag konnten wir noch am Stand entlang laufen danach kamm das Meer mit ca 1.5 Meter hohen Wellen was selbst die einheimischen noch nie gesehen haben.

Ausflug nach Malaga

Mit dem ÖV gingen wir am Morgen in die Stadt Malaga nach 45 Min. kamen wir im Hafen an und konnten gerade eine Stadtrundfahrt buchen.

Málaga wurde ca. im 8. Jahrhundert vor Christus von den seefahrenden Phöniziern gegründet, die die Stadt „Malaka“ nannten. Aufgrund der in der Region in der Antike üblichen Garumfabrikation gehen deshalb einige Forscher davon aus, dass das Toponym etwas mit der semitischen Wurzel für Salz zu tun ha.

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Museo Interactivo de la Música

Als höhepunkt konnten wir im Museum eine Jaleo Flamenco-Show besuchen. Life dabei sein ist in diesem Fall das grösste.

Die Gesangsbegleitung ist sehr wichtig

Abbruch der Tour; Spanien – Portugal

Wir haben alles auf dem Campingplatz abgeschlossen für die Weiterfahrt in die Algarve ins Städtchen Tavira.
Margrit stellte das Badfenster nach aussen um zu Lüften das ging noch aber beim Schliessen hatte es das Fenster in der Hand und nicht mehr in der beweglichen Wipp-Montage oben. Ein Querbruch der Fassung entlang war das Problem, mit Klebeband vom Nachbar aus Schweden konnten wir das Fenster provisorisch befestigen so dass, das Fenster auch Regendicht ist.
Ein Ersatzfenster von Rapido geliefert nach Spanien kann gut 2-3 Wochen gehen und die Reise mit diesem provisorium weiter machen wollten wir nicht. Wir entschieden uns zur Umkehr nach Hause nach 2’300 km in Malaga, dies nach dem Einbruch in Narbonne und den anschliessenden Nervenproblemen die mir aber auch Margrit auf den Magen schlugen.

Rückreise nach Hause

Auf unsere Rückreise machten wir die folgenden Halte:
 – Cullera in nähe von Valencia
 – Capmany vor der Grenze von Frankreich
 – Chusclan bei der Winzergenossenschaft
so das wir am 27. April 2017 zu Hause ankamen.

Die Reise hat sehr viele Eindrücke hinterlassen schöne und auch negaative dazu gehört der unter Plastic gelegte industriellen Gemüseanbau keine Natur mehr. Flächen von 20-30 km² sind nur klein und das sieht nicht natürlich oder schön aus. Zu den schönen Erinnerungen gehören sicher die Städte Alicante und Malaga diese sind gepflegt (was wir gesehen haben).

Santa Marta, Camping

L’Albera, Camping

Chusclan, Stellplatz

DiaVideo: von Büren an der Aare via Genf, Lyon, Chusclan nach Narbonne

DiaVideo: nach dem Einbruch in  Narbonne weiterfahrt nach Eucaliptus

DiaVideo: von Eucaliptus nach Alicante, Camping El Campello

DiaVideo: von El Campelo zum Camping Santa Pola

DiaVideo: von Santa Pola nach Balerma, Camping Mar Azul

DiaVideo: von Balermo nach Malaga, Torre del Mar

DiaVideo: Rückreise von Malage nach Büren an der Aare