Dänemark Grenen

Tour vom: 24.05.-12.06.2015

Wir starteten am Pfingstsonntag 2015 die seit geraumer Zeit geplante Dänemark-Reise, wir gingen auf der Nordseeseite von Ribe bis nach Skagen Grenen wo die Nordsee und die Ostsee zusammentreffen. Danach geht es an der Ostseeseite bis nach Kolding – Kollund. Für die ganze Tour in Dänemark und die Zusatzschleife im Alten Land „Stade“, „Cuxhaven“ und „Bremen“ haben wir 3’793 km in 53 Std. gefahren das ergibt einen Durchschnitt von ca. 71 km/Std.

All die verschiedenen Orte welche wir auf der Reise besuchten werden aufgeführt.

Weiter Reise durch Nord-Deutschland

Wir hatten auf der ganzen Tour viel Regen und starker Wind zum Teil Stürme so das wir Kopenhagen nicht besuchten. Wir entschlossen uns über Hamburg nach Stade, Cuxhafen, Bremen und dann Richtung Schweiz weiter zu Touren.

Göttingen Stellplatz

Pfingstsonntag 24. Mai 2015 starteten wir die Reise nach Dänemark, unsere erte Etappe ging nach Göttigen wo wir ein Wohnmobil Stellplatz gefunden haben.

Göttingen (niederdeutsch Chöttingen) ist eine Universitätsstadt in Südniedersachsen. Mit einem Anteil von rund 20 Prozent Studenten an der Bevölkerung ist das städtische Leben stark vom Bildungs- und Forschungsbetrieb der Georg-August-Universität, der ältesten und größten Universität Niedersachsens, und zweier weiterer Hochschulen geprägt.
Das erstmals 953 als Gutingi urkundlich erwähnte Dorf am Fluss Leine erlangte um 1230 die Stadtrechte. Göttingen wurde 1964 zur Großstadt und ist heute eines der neun Oberzentren von Niedersachsen. Die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Göttingen wurde 1964 als bis dahin kreisfreie Stadt durch das vom Niedersächsischen Landtag verabschiedete Göttingen-Gesetz in den gleichnamigen Landkreis integriert, ist jedoch weiterhin den kreisfreien Städten gleichgestellt.
Göttingen liegt im Süden der Europäischen Metropolregion (EMR) Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.

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Ribe

Der Stellplatz ist sauber und gut gelegen, in ein paar 100 Meter ist man mitten in der Altstadt.

Der Dom von Ribe

Der Dom zu Ribe (auch: Dom zu Ripen), dänisch Ribe Domkirke, auch Vor Frue Kirke Maria genannt, ist eine evangelisch-lutherische Bischofskirche in Dänemark. Sie ist der einzige fünfschiffige Kirchenbau und die älteste Domkirche des Landes. Ribe ist gleichzeitig die älteste Stadt Dänemarks.

Nach der ersten Kirche von Haithabu/Schleswig gilt Ribe als ältester Kirchenort in Nordeuropa. Um 860 gründete der Apostel Ansgar hier die erste Kirche. Das Bistum Ribe wurde 948 gegründet. Um 1100 begann man mit dem Bau der Steinkathedrale zur Amtszeit des Bischofs Thure. Unter König Christians III. wurde in den 1530er Jahren die Reformation eingeführt. Das Bistum Ribe wurde in eine evangelische Kirchenprovinz umgewandelt. Es umfasste nach wie vor nicht nur den Südwesten von Jütland, sondern auch den Nordwesten des staatsrechtlich nur teilweise mit dem Königreich Dänemark verbundenen Herzogtum Schleswig. Die bischöflichen Besitzungen südlich der Königsau (u.a. Møgeltønder) wurden säkularisiert, bildeten aber nach wie vor Exklaven des Königreichs, und zwar bis 1867. Als Nordschleswig 1920 fester Bestandteil Dänemarks wurde, wurde das Bistum Ribe zu Gunsten des neu geschaffenen Bistums Hadersleben verkleinert, dessen Hauptteil bis dahin zum Bistum Schleswig gehört hatte.

Das Innere der Kirche erscheint somit heute trotz der erhaltenen älteren Bausubstanz eher kühl und modern. Dennoch birgt der Dom viele kostbare Stücke, darunter die Kanzel von 1597, den barocken Orgelprospekt und die Bronzetaufe von 1375 (u. a. mit Reliefs der Trinität, der Krönung Mariens und Stifterwappen).

Beachtenswert ist auch der (leere) Sandsteinsarkophag vom Grab König Christoffers I. (1259; rheinischer Import) sowie die zugehörige Grabplatte, die älteste Königsgrabplatte Nordeuropas. Sie besteht aus schwarzem Belgisch Granit, einem Kalkstein, und hatte ursprünglich Messingverkleidung und Einlagen aus Alabaster. Bis 1987 befand sie sich über dem Grab (Sarkophag) des Königs vor dem Hochaltar.

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Altstadt

Ribe (von altdän.: ripa = Flussufer; dt.: Ripen) ist die älteste Stadt Dänemarks und war bis zur dänischen Kommunalreform 2007 Verwaltungssitz des Ribe Amtes. Sie hat 8126 Einwohner (Stand 1. Januar 2015) und gehört seit dieser Kommunalreform zur Esbjerg Kommune in der Region Syddanmark. Das gesamte Mittelalter hindurch bis in die frühe Neuzeit war Ribe der wichtigste dänische Hafen an der Nordsee. Heute hat die Stadt ihre einstige Bedeutung verloren, bietet aber dank etlicher erhaltener Bauwerke aus ihrer Glanzzeit immer noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

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Wikinger Museum

Das Museet Ribes Vikinger (nicht zu verwechseln mit dem Ribe VikingeCenter) ist ein historisches Museum in der dänischen Stadt Ribe.

Das Museum bietet in der Dauerausstellung, anhand zahlreicher archäologischer Funde und historischer Gegenstände, einen umfassenden Einblick in die Geschichte Ribes von der Wikingerzeit über das Mittelalter bis zum Jahr 1700. Es bietet neben wechselnden Sonderausstellungen zu den Bereichen Geschichte, Kunst und Kultur auch ein breites museumspädagogisches Programm für Schulklassen und Kinder.

Dem Museum ist die im ehemaligen Rathaus untergebrachte Rådhussamlingen (Rathaussammlung) angegliedert, welche die Geschichte der Stadt Ribe von 1700 bis ins 20. Jahrhundert präsentiert.

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Thorsminde Camping

Unsere Reise geht von Ribe nach Esbjerg, Oksböl, Bork Havn nach Thorsminde.

In Thorsminde gibt es einen Campingplatz und Ferienhäuser, die von regionalen Anbietern vermietet werden. Thorsminde gilt als Zentrum der Angler des Nissum Fjords, die dort vor allem Hering und Makrelen fangen, und ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Ferienhausgebiete im Süden.

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Der Mensch und das Meer (Esbjerg)

Der Mensch am Meer ist eine neun Meter hohe Skulpturengruppe aus weißem Beton, hergestellt von Bildhauer, Maler und Grafiker Svend Wiig Hansen.

Die Skulptur steht am Sæddinge Strand im Westen von Esbjerg in der Nähe des Fischerei- und Seefahrtsmuseums. Die Skulptur wurde 1994 anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Esbjerg Kommune in Auftrag gegeben und am 28. Oktober 1995 eingeweiht. Sie ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Stadt und kann bei gutem Wetter vom Meer aus noch in zehn Kilometern Entfernung gesehen werden.

Die Skulpturengruppe ist in Größe und Haltung der des Ramses im Tempel von Abu Simbel nachempfunden.

Im ursprünglichen Entwurf von Svend Wiig Hansen aus dem Jahr 1954 sollte die Skulptur auf Grenen nördlich von Skagen aufgestellt werden.

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Aal Kirche (Oksböl)

Die Aal Kirche ist dem St. Nikolaus gewidmet und auf Granitquadern und Tuffstein gebaut. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Kirche wurde mehrmals erweitert und wurde angebaut, zuletzt der Turm, der aus der Reformationszeit stammt. Die Aal Kirche ist für seine romanischen Freskogemälde bekannt, in den Jahren um 1880 abgedeckt und restauriert, mit Scenen von der St. Nikolaus Legende und einem Reiterfries, der in der europäischen Kirchenkunst einmalig ist. Außerdem gibt es Holzfiguren vom Marienaltar aus dem Spätmittelalter und Glasmosaikfenster aus dem Jahre 1971 von Jens Urup.

© Købmand Hansens

Bernsteinmuseum (Oksböl)

Das Bernsteinmuseum musste vorübergehend geschlossen werden weil ein Teil der Sammlung gestohlen wurde, das Museum ist für Besucher wieder geöffnet.

Das Bernsteinmuseum in Oksbøl ist das größte in Skandinavien, und die Sammlung gehört zu den besten in der Welt. Entdecken Sie das Museum auf 300 m2 mit faszinierende Geschichten aus Bernstein – aus der Dinosaurier-Bernsteinwald des alten Amulette für heute amber-art in allen möglichen Formen.

Sydney Opera House in Bernstein
Im Bernsteinmuseum ist ein einzigartiges Modell von Utzon Opernhaus zu sehen – aus Bernstein. Das Model aus Bernstein wiegt  250 kg und ist ca. 1 m x 1,5 m gross.

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Bork Havn

Südlich des Ringkøbing Fjords, liegt Bork Havn, ein anmutiger Fischerort mit viel Atmosphäre. Früher, als der Ort noch Kirkehøj hieß, sind die Wikinger von hier aus zu ihren Feldzügen in die Welt hinaus gesegelt.

Die geringe Tiefe des Ringkøbing Fjords eignet sich hervorragend zum Wellenreiten. Für Anfänger als auch für Profis ist es eines der beliebtesten Surfgebiete Europas.

Wikinger in Bork

Wie wohnten die Wikinger? Und wie kamen sie rund um die Welt?

Hier macht man eine Reise 1000 Jahre zurück in der Geschichte. Die flotten Gebäude sind Rekonstruktionen, und soweit möglich nach örtlichen Vorlagen und Materialien gebaut. „Havørnen“ (Der Seeadler) ist ein 17m langes Wikingerschiff – eine Kopie vom Gokstadboot, das im Oslofjord gefunden wurde.

Thorsminde

Torsminde oder Thorsminde ist eine kleine Hafenstadt an der dänischen Westküste mit 379 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015). Seit der Kommunalreform vom 1. Januar 2007 gehört Thorsminde zur „neuen“ Kommune Holstebro, die aus den ehemaligen Kommunen Holstebro, Vinderup und Ulfborg-Vemb entstand. Das einem Landkreis entsprechende bisherige Ringkøbing Amt, zu dem die alte Kommune Ulfborg-Vemb gehörte, ist zeitgleich in der Region Midtjylland aufgegangen.

Der Name Thorsminde wird oft mit „Thorsgedenken“ übersetzt. Eine alternative Bedeutungserklärung lautet „Dorschmünde“ (von torsk = Dorsch, minde = Mündung). Auf Letzteres könnte hindeuten, dass das „o“ in Thorsminde, anders als in Thor, kurz gesprochen wird. Daher gibt es auch zwei übliche Schreibweisen.

Thorsminde liegt auf der Bøvling Klit genannten Nehrung des Nissum Fjords (nicht zu verwechseln mit dem Nissum Bredning weiter nördlich, am Limfjord), dessen schmaler Ausfluss durch eine Schleuse die die Stadt in Nord- und Südhälfte teilt. In Nord-Süd-Richtung verläuft die Regionalstraße 181 unter dem Namen Klitvej (deutsch „Dünenweg“) durch den Ort.

Haupterwerbszweig ist neben dem Tourismus die Fischerei. Der 1972 eingeweihte Hafen, der charakteristisch für die Stadt ist, wird durch Dünen von der Nordsee getrennt und liegt direkt an der Fjordeinfahrt, die durch zwei lange Molen geschützt wird. Er dient hauptsächlich den kleinen Küstenfischerbooten als Liegeplatz.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche von Thorsminde, die eine ehemalige Rettungsbootstation ist.

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Strandgutmuseum St. George

An Heiligabend 1811 ereignete sich vor der dänischen Westküste eines der schwersten Unglücke in der Geschichte der Royal Navy. Wenig nördlich von Thorsminde strandeten während eines Winterorkans das Kriegsschiff HMS Defence und zwei Kilometer südlich von ihr das Kriegsschiff HMS St. George. Bei dem Unglück kamen über 1300 Menschen ums Leben, nur 17 (in manchen Quellen 18) schafften es lebend an Land und wurden, obwohl sie Feinde waren, von den Einheimischen gerettet. Zur Erinnerung wurde ein Gedenkstein in den Dünen aufgestellt – der Ort dort heißt Dødemandsbjergene, auf deutsch „Berge der toten Männer“.

Im Februar 1992 wurde das „Strandingmuseum St. George“ eröffnet, in dem zahlreiche Fundstücke der ab 1970 marinearchäologisch untersuchten Wracks ausgestellt sind, darunter den 4 Tonnen schweren Anker der St. George. 1997 wurde ein von Bord der St. George geborgenes Skelett ausgestellt, was zu heftigen Protesten aus Großbritannien führte, woraufhin das Skelett aus dem Museum entfernt und beigesetzt wurde. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich außerdem mit der Skagerrakschlacht und dem 1916 bei Thorsminde gesprengten deutschen Unterseeboot U-20. Darüber hinaus wird allerlei Strandgut gezeigt, das den Fischern bei ihrer Arbeit ins Netz ging.

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Lokken Klit Camping

Unsere Reise geht von Thorsminde nach Struer, Oddesund-Brücke, Hanstholm, Kloster Børglum, Adlerwelt in Bindslev nach Løkken.

Die Sehenswürigkeiten habe ich in einer DiaShow bereitgestellt.

Elite Camp ist ein Zusammenschluss von Campingplätzen in Dänemark, Wert auf hohe Qualität und vernünftige Preise legen.

Die hohe Qualität schlägt sich in vielen Bereichen nieder – bis hin zu den Einrichtungen und der kontinuierlichen Reinigung auf den Plätzen. Sämtliche Campingplätze bürgen für eine ordentliche Qualität und bieten somit den besten Ausgangspunkt für einen schönen Campingurlaub – ob in einer Hütte, im Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt.

Elite Camp bedeutet Camping de Luxe für Camper aller Typen überall in Dänemark. Elite Camp bedeutet Camping mit harten und weichen Werten – der Beweis dafür sind zufriedene Gäste, die Jahr für Jahr wiederkommen.

Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein paar Zeilen lesen. 

Nordseestrand in Lokken

Løkken ist eine Kleinstadt in der Region Nordjylland im Nordwesten Dänemarks. Sie hat 1560 Einwohner (Stand 1. Januar 2015) und gehört zur Hjørring Kommune. Der Ort liegt etwa 20 Kilometer südwestlich der Stadt Hjørring in der Jammerbucht an der Nordsee-Küste.

Løkken entstand als Handelsplatz des Schutenhandels zwischen Nordjütland und Südnorwegen, bei dem Dänemark die landwirtschaftlichen Produkte Butter, Getreide und Mehl anbot, während Norwegen Holz und Metall lieferte. Der Handel fand mit Flachbodenbooten statt, die außerhalb von Häfen und Städten auf dem Sandstrand anlanden konnten, um Zölle und Steuern zu umgehen. Der Beginn des Schutenhandels bei Løkken liegt im 17. Jahrhundert. Auch die benachbarten Orte Blokhus und Lønstrup haben ihre Ursprünge im Schutenhandel. Løkken war der größte Landeplatz in der Jammerbucht und erlebte eine Blütezeit im frühen 19. Jahrhundert. 1821 hatte Lokken 235 Einwohner. 1860 erhielt Løkken eine eigene Zollstation, 1871 eine eigene Sparkasse und eine Postkutschenverbindung nach Hjørring. Durch den Handel und sich ansiedelnde Gewerbebetriebe stieg die Einwohnerzahl stetig. 1884 waren es bereits über 500 Einwohner. Ende des 19. Jahrhunderts verlor der Schutenhandel durch neue Transportwege und wachsenden Wettbewerb an Bedeutung. Die letzte Schute wurde 1908 in Løkken an Land gezogen und verschrottet.

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Video, windige Nordsee

Struer

In Struer wollten wir in Bang & Olufsen Museum doch der starke Verkehr und die mangelnde Parkmöglichkeit hat un nur zum Hafen geführt.

Oddesund Brücke

Oddesundbroen (deutsch Oddesund-Brücke) ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke in der dänischen Struer Kommune, die über den Oddesund im Limfjord führt und das Festland im Norden Jütlands mit der Halbinsel Thyholm im Südwesten der Nordjütischen Insel verbindet. Über sie führt die Primærrute 11, eine Fernstraße, die parallel zur Westküste Jütlands von Sæd an der deutschen Grenze bis nach Aalborg verläuft und die dort täglich von rund 5.800 Fahrzeugen befahren wird (Stand 2009). Die 473 Meter lange kombinierte Klapp- und Bogenbrücke wurde 1938 fertiggestellt.

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Hastholm

Zur Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg war hier ein Herzstück des Atlantikwalls, von dem noch viele Überreste zeugen. Die 1940 erbaute Festungsanlage Hanstholm und deren Schwesteranlage im norwegischen Kristiansand, die Batterie „Vara“, sollten den Schiffsverkehr im Skagerrak unterbinden und den Zugang in die Ostsee verhindern. Die deutschen Besatzer errichteten in der Dünenlandschaft um Hanstholm auf 9 Quadratkilometern insgesamt 455 Bunker.

Die Geschichte des deutschen Atlantikbollwerks wird seit 2002 im Museumscenter Hanstholm dargestellt und aufgearbeitet. In diesem Kriegs- und Militärmuseum können heute unter anderem mehrere große Bunker mit unterirdischen Wohnquartieren, eine funktionierende Feldbahn (früherer Munitionszug) und ein modernes Dokumentationscenter besichtigt werden.

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Der Leuchtturm

Hanstholm Fyr ist der älteste dänische Leuchtturm an der Westküste Jütlands. Der 23 Meter hohe, achteckige Leuchtturm wurde 1843 auf dem höchsten Punkt von Hanstholm erbaut und ist mit einer Feuerhöhe von 65 Metern das höchste Leuchtfeuer Dänemarks.

Ein erster Leuchtturm wurde 1842 vom Stadtratsmitglied, Maurermeister und Kapitän G. N. Sibbern und dem Architekten Georg Nielsen Holgreen errichtet. Nach der Installation des Leuchtfeuers stellte man in Oktober 1842 fest, dass der Turm die schwere Optik nicht tragen konnte. Ursache war eine zu geringe Wandstärke, für die Sibbern den nicht eindeutigen Bauauftrag als Erklärung nannte. Der mitverantwortliche Architekt Holgreen kam mit der Fehlleistung nicht zurecht und nahm sich am 12. April 1843 das Leben.

Obwohl Sibbern jegliche Verantwortung von sich wies, erklärte er sich bereit, den Turm abzutragen und auf eigene Kosten einen neuen Leuchtturm zu bauen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten Jens Poulsen Jacobsen entstand an gleicher Stelle ein 20 Meter hoher, achteckiger Turm, der am 15. Dezember 1843 als erster dänischer Leuchtturm an der Nordseeküste in Betrieb ging.

1889 wurde der Turm auf 23 Meter erhöht und mit einer elektrischen Bogenlampe und zwei Nebelhörnern ausgestattet. Für den Antrieb der Generatoren kamen Dampfmaschinen zum Einsatz, die 1925 durch drei Dieselmotoren ersetzt wurden. Die Nebelhörner waren bis 1997 und ein Funkfeuer war von 1925 bis 1993 in Betrieb.

Der 1970 automatisierte Leuchtturm kann ganzjährig besichtigt werden. Von der 65 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Aussichtsplattform hat man einen phantastischen Blick auf Hanstholm und die offene See. In dem ehemaligen Leuchtturmwärterhaus wurde im Sommer 2011 eine Touristeninformation eröffnet.

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Der Leuchturm konnten wir wegen Reparaturarbeiten nicht besichtigen.

Hastholm Kirche

Die Kirche in Hanstholm liegt gegenüber dem Leuchtturm sie wurde im 12. Jahrhunder erbaut, einen Turm hat sie keinen Ihre Glocke hängt an einem Mauergalgen an der Ostseite.

Artilerie Bunker-Museum

Die Festungsanlage Hanstholm war ein wichtiger Verteidigungspunkt des Atlantikwalls am Skagerrak. Sie gilt als eine der ersten Festungen, die im Zusammenhang mit dem Atlantikwall entstanden. Die eigentliche Festung ist heute zerstört, das Areal beherbergt aber ein Museum, das auf den Bunkern der II. Batterie, der Großbatterie, aufgebaut ist.

Als die deutsche Wehrmacht 1940 im Zuge des Blitzkrieges Frankreich, die Beneluxstaaten Niederlande und Belgien sowie Dänemark und Norwegen erobert hatte, sah sie sich vor ein ernstes Problem gestellt: Großbritannien war eine Seemacht. Eine Landung an den Stränden des kontinentalen Europas konnte nie ausgeschlossen werden. Daher wurde bereits 1940 durch die Organisation Todt der Bau des Atlantikwalls geplant und begonnen. Erstes Ziel dieses Bauvorhabens war der Schutz neuralgischer Punkte, etwa der Zugänge zum Eismeer und der Ostsee, der Bau von U-Bootbunkern in La Rochelle, St. Nazaire und anderen französischen Städten sowie die Verhinderung von Landungen an entscheidenden Punkten entlang des Atlantiks, der Nordsee und des Eismeers. Des Weiteren sollten die entstandenen Stützpunkte durch Bunker und Stellungen verbunden werden und so einen Wall gegen eine Landung schaffen. Dieses ehrgeizige Projekt konnte jedoch nie wirklich fertiggestellt werden. Einer der ersten wichtigen Verteidigungspunkte war die Festungsanlage Hanstholm in Dänemark.

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Das Kernstück der Festungsanlage Hanstholm ist zweifellos die II. Batterie. Sie bestand aus vier 38-cm-Schiffsgeschützen SKC 34 der Firma Rheinmetall. Diese Geschütze wurden auf den Schlachtschiffen Tirpitz und Bismarck verwendet. Eigentlich sollten die acht Geschütze der Festungsanlage Hanstholm und der Batterie „Vara“ die Hauptartillerie der Schlachtschiffe Gneisenau und Scharnhorst ersetzen, aber dazu kam es nicht. 1940 begann der Bau der II. Batterie. Die Bunkeranlage eines einzelnen Geschützes maß 3000 m². Zum Bau wurden 6560 m³ Stahlbeton verwendet. Jedes Geschütz konnte unabhängig von den anderen operieren. So war gewährleistet, dass bei einem Ausfall, zum Beispiel der Feuerleitung, die Batterie weiter agieren konnte, da jedes Geschütz seinen eigenen Leitstand besaß. Die Bunker verfügten über alles, was der normale Gefechtsbetrieb erforderte. Neben Wohnräumen, Sanitäranlagen und Depots auch über eine Feuerleitanlage, Munitionsbunker und Maschinenräume. Die Bunker waren sicher vor Angriffen mit chemischen Kampfmitteln und galten als bombensicher. Die Besatzungsstärke eines Bunkers betrug 62 Mann Geschützpersonal sowie 50 Mann Funktionspersonal, also Maschinenwarte, Köche und andere.

Die Munition der Geschütze wurde hauptsächlich, vor allem aus Sicherheitsgründen, in einem separaten Bunker gelagert. Im eigentlichen Geschützbunker verblieben lediglich 65 Schuss sowie die dazugehörigen Treibladungen. Die Munition wurde, falls benötigt, mittels einer Schmalspurbahn vom Munitionsbunker zum Geschütz transportiert, ebenso die Treibladungen. Die größte Treibladung, die genutzt wurde, wog 172 kg. Kombiniert mit der 800 kg schweren Standardgranate konnte eine Reichweite von 43.000 m erzielt werden. Speziell für diese Geschütze wurde das sogenannte „Siegfried“-Geschoss entwickelt. Es war „nur“ 500 kg schwer, erreichte aber mit der entsprechenden Treibladung die beachtliche Reichweite von 55.000 m. Um das Geschütz zu laden, wurden die Granaten und Treibladungen aus dem Magazin mittels eines Aufzuges zum Geschützturm gebracht. Der verwendete Ladestock maß 15 m und wurde von zwölf Mann bedient. Zuerst wurde die Granate eingeführt, schließlich die Treibladung. Die kleinste Treibladung wog 92 kg, die größte 172 kg. Das Pulver der Treibladungen wurde in Leinensäcken transportiert. Diese kamen in Stahlkartuschen. Nach dem Abschuss verbrannte der Leinensack und die Stahlkartusche blieb als einziger „Abfall“ zurück. Es war auch möglich, mehrere Treibladungen zu kombinieren. Dadurch wurde das Rohr aber zu stark abgenutzt. Überschritt die Treibladung 180 kg Pulver, mussten die Züge des Geschützrohres erneuert werden.

Ähnlich aufgebaut waren die leichteren Batterien.

Zur Nahverteidigung bei etwaigen Landungen war jede Batterie mit einer Vielzahl von Bunkern, Stellungen und Stützpunkten umgeben, die jeden direkten Angriff auf die Festung durch landende Truppen unmöglich machen sollten. Diese Bunker existieren auch heute noch.

Weitere Informationen im Wikipedia:

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Borglum Kloster

Das Kloster Børglum ist eine ehemalige Klosteranlage in Nordjütland in Dänemark, die heute als Gutshof genutzt wird.

Das Kloster befindet sich 4,9 Kilometer östlich von Løkken, einem kleinen Fischerort in der Jammerbucht an der Nordseeküste. Es gehört auch der freien Kommune dieses Städtchens an. Das namensgebende Dorf Børglum wiederum liegt etwa 2,42 Kilometer östlich der Anlage.

Das Gebäude wurde auf einem Hügel erbaut, sodass man es schon aus großer Entfernung sehen kann. Auf Grund dieser exponierten Lage ist es möglich, von der Kuppe aus auf das 3,6 Kilometer entfernte Meer zu blicken.

Unweit des Klosters befindet sich ein kleiner See.

Die Anlage besteht heute aus vier Gebäuden. Bei der Ankunft am Kloster gelangt man zuerst einmal durch ein Torhaus auf einen großen offenen Hof, von dem aus man einen weiten Blick über die Landschaft hat. An diesem Platz stehen die Ställe. Wenn man weitergeht passiert man einen Säulengang und erreicht den Innenhof des Klosters, der vom Haupthaus und der daran angeschlossenen Kirche umstellt ist. Von hier aus zweigen alle öffentlichen Räume ab. Neben der Kirche führt ein schmaler Weg – einer der zwei Ausgänge des Innenhofes – zum Kräutergarten.

Auf der anderen Straßenseite – gegenüber der Anlage – steht auf einer Erhebung eine Galerieholländerwindmühle, die das Kloster früher mit Mehl versorgte. Sie ist heute stillgelegt aber sehr gut restauriert worden.

Das Kloster von Børglum wurde als Königshof im Jahre 1086 erstmals bezeugt, nachdem der König Knut der Heilige nach einem Volksaufstand fliehen musste.

Um 1100 versandete das westliche Ende des Limfjordes. In der Folge beschloss man, den Bischofssitz von Vestervig auf dem Thy nach Børglum zu verlegen. Dies geschah im Jahr 1130. Fünf Jahre später wurde das Kloster offiziell an das Bistum Børglum übergeben und zugleich Amtssitz des Bischofs. Vor 1176 rief Bischof Tuco I. Prämonstratenser aus Steinfeld, die von da ab das Domkapitel bildeten. Der Bischof war von da an zugleich Abt des Klosters, das von einem Propst geleitet wurde. Die Chorherren leiteten das Kloster mindestens bis zur Inkorporation des Bistums in die Diözese Aalborg (1554). Sie erweiterten das Gebäude im Jahre 1190 um einen weiteren Schlafflügel, so dass es mehr Personen beherbergen konnte.

Die Ordensleute führten das Kloster Børglum in die „Goldene Ära“ und erreichten eine sehr große Machtfülle. Zeitweise gehörten mehr als 47 Herrensitze oder abhängige Höfe zum Einflussbereich des Klosters. Der um 1220/30 begonnene romanische Dom wurde allerdings nie vollendet.
Das Kloster im Jahre 1899

Der letzte katholische Bischof von Børglum war Stygge Krumpen. Er galt als sehr egozentrisch und machte sich nicht viel aus den Geboten der Keuschheit und des Zölibats. Zusammen mit seiner Geliebten zog er bald nach seiner Amtsübernahme in das seiner Meinung nach bequemere Schloss Voergård. Als die Reformation im Jahre 1539 Nordjütland erreichte, wurde er auf Grund seines strengen Glaubens, den er nicht den neuen Vorschriften anpassen wollte, verhaftet. Im Zuge des Umbruchs gingen sowohl das Vermögen als auch die Ländereien des Bistums auf den König über. Es gibt allerdings auch Berichte, dass Stygge Krumpen ein ausgezeichneter Priester und Verwalter seiner Diözese war, als so genannter „Observant“ ein besonders ehrenhafter Katholik und damit ein letztes Bollwerk des Katholizismus in Dänemark darstellte. Weil er nicht bestochen werden konnte, wurden erfundene Anschuldigungen erhoben und ein Verfahren verweigert.

Das Kloster wurde 1669 von Peder Reedtz, dem ersten privaten Eigentümer, übernommen und in der Folge in einen Gutshof umgewandelt. Bis heute befindet es sich in Privatbesitz.

Zwischen 1750 und 1754 wurde die Anlage nach Plänen des Architekten Lauritz de Thurah modernisiert. Sie erhielt dabei einige barocke Stilelemente. (Thurahs Schwiegervater war zu dieser Zeit Hausherr des Klosters.)

Den Eigentümern des Klosters gehören heute Ländereien mit einer Gesamtfläche von 445 Hektar.

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Adlerwelt

Greifvögel auf unserer Dänemark Reise zu beobachten, das ist doch mal etwas anderes dachten wir uns und so beschlossen wir, uns diese Vogelschau mal anzusehen. Im Prospekt sah das alles sehr interessant.

Auf der Anlage gab es ein Informationcenter, in dem man Bildern und Videos über die verschiedenen Vogelarten sehen konnte. Daneben gab es auch einen Verkaufsraum.

Zur Vogelschau: Mitarbeiter des Reservates stellten die einzelnen Vogelarten vor und präsentierten diese auf dem Arm. Zuerst waren die Falken dran. Das Publikum saß auf einer Art Tribüne, von der aus man einen guten Überblick hatte. Mit dem Federspiel wurde dann gezeigt, wie der Falke jagt. Ein Mitarbeiter schleuderte dazu dieses in der Luft herum und wartete darauf, bis sich der Falke, von welcher Position auch immer – mal vom Dach aus, mal vom Baum aus oder einfach wie ein Pfeil durch die Luft geschossen kam – draufstürzte. Der Falke verfehlte nie sein Ziel.

Etwas Besonderes war dann die Darbietung zu Pferd. Dabei musste alles stimmen, das Pferd durfte nicht schreckhaft sein, wenn der Falke angeflogen kam und auch der Falke musste mit der Situation vertraut sein. Das klappte alles hervorragend.

Danach wurden dann größere Raubvögel vorgestellt, verschiedene Arten von Adlern bis hin zum wohl größten, dem Seeadler. Es war sehr imponierend, wie diese großen Vögel Runde für Runde über das Gelände drehten und immer den Handschuh des Falkners und somit ihr Futter fanden.

Steinadler (Golden eagle)

Der Steinadler (Aquila chrysaetos) ist eine große Greifvogelart innerhalb der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Steinadler besiedeln offene und halboffene Landschaften in der gesamten Holarktis. Sie ernähren sich meist von mittelgroßen, bodenbewohnenden Säugern. Die Art war früher in Europa weit verbreitet, wurde aber systematisch verfolgt, so dass sie heute in vielen Teilen Europas nur noch in Gebirgsgegenden vorkommt. In Deutschland brüten Steinadler nur noch in den Alpen.

Steinadler zählen zu den größten Vertretern der Gattung Aquila. Die Geschlechter des Steinadlers unterscheiden sich deutlich in Größe und Gewicht. Das Weibchen kann eine Körperlänge von 90–100 cm erreichen; das Männchen ist im Mittel rund 10 cm kleiner. Die Flügelspannweite variiert zwischen 190 und 210 cm beim Männchen und zwischen 200 und 230 cm beim Weibchen. Weibchen wiegen 3,8 bis 6,7 kg, die leichteren Männchen 2,8 bis 4,6 kg. Steinadler haben 11 Handschwingen, die äußerste (11.) Handschwinge ist jedoch sehr klein. Die sechste Handschwinge ist mit knapp 60 cm die längste. Die 17 Armschwingen sind zwischen 35 und 40 cm lang. Der Schwanz wird aus 12 Steuerfedern gebildet, die 34 bis 42 cm lang sind.

Grundfarbe des Gefieders ist ein einheitliches dunkles Braun. Der Nacken ist goldgelb. Der Schwanz der adulten Tiere ist braun und mehr oder weniger deutlich mit einigen helleren Bändern durchsetzt. Der Schnabel ist dunkelgrau, die Iris der Augen dunkelbraun. Wie bei allen Arten der Unterfamilie Aquilinae sind die Beine bis zu den sehr kräftigen gelben Zehen befiedert.

Steinadler im ersten Lebensjahr sind insgesamt dunkler braun und haben auffallende, weiße Federpartien auf den inneren Handschwingen und den äußeren Armschwingen. Der Schwanz ist weiß und zeigt eine scharf abgesetzte, breite schwarze Endbinde. Steinadler sind erst ab dem 5. bis 7. Lebensjahr voll ausgefärbt.

Auf Grund der unterschiedlichen Färbung war bis ca. 1900 auch die Bezeichnung Goldadler für ausgewachsene Steinadler gebräuchlich. Jungtiere wurden für eine andere Art gehalten.

Im Flug wirkt der Steinadler trotz seiner Größe meist sehr leicht und elegant. Auffallend ist neben der für Adler typischen starken Fingerung der Handschwingen der relativ lange, nur leicht gerundete Schwanz. Im Gegensatz zu allen anderen Vertretern der Gattung hebt der Steinadler seine Flügel im Segelflug leicht an, so dass ein leicht V-förmiges Flugbild zustande kommt.

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Aalborg

Unsere Reise geht von Løkken nach Hjorring zu einem Bernsteinschleifer, Skagens Gren, Dronninglund, Lindholm Høje nach Aalborg.

Diesen Campingplatz besuchten wir nachdem wir von Skagen der Ostsee entlang unser Tagesziel erreicht haben. Wir wollten eine Nacht in Ruhe (ohne starken WInd und Regen) verbringen.

Bernsteinschleifer in Hjorring

Wenn wir Bernstein schleifen, polieren oder in Gold oder Silber einfassen, heben wir die natureigenen Formen und Farben hervor.
Service und Reparaturen können oft vorgenommen werden, während man wartet, sagt der Inhaber.

Alles was wir verkaufen ist echter Bernstein und echtes nickelfreies Sterlingsilber.
Wir haben ganz einfach alles aus Bernstein z.B. Halsschmuck, Fingerringe, Knöpfe, Broschen, Armbänder, Krawatennadeln, Manschettenknöpfe u.v.m.

Jahre hindurch haben wir viele interessante Dinge gesammelt, z.B. seltene, grosse Klumpen, Stücke in speziellen Farben ( schwarze, weisse, blaue) oder mit Insekten.
Auserdem erklären wir ihnen den Unterschied zwischen echtem und unechtem Bernstein. Bringen Sie ihren eigenen Fund mit!

Haben Sie Glück gehabt und selbst ein Stüsk Bernstein gefunden, können sie es bei uns schätzen und auch schleifen lassen.

Margrit hat die Gelegenheit genutzt und sein Bersteinanhänger reparieren lassen und den dazu passende Ohrschmuk gekauft.

Skagen Grenen

Grenen oder Skagens Gren (dänisch: gren „Ast“ bzw. „Ast von Skagen“) ist die Nordspitze Jütlands bzw. der Nordjütischen Insel und Dänemarks, an der Nordsee (Skagerrak) und Kattegat zusammenfließen.

Grenen bildet eine flach auslaufende Landspitze 3 Kilometer nordöstlich der Stadt Skagen. Es handelt sich um die äußerste Spitze von Skagen Odde (Landzunge von Skagen), die sich von einer gedachten Linie etwa zwischen Hirtshals und Frederikshavn auf eine Länge von rund 30 km erstreckt und eine der größten Landzungen der Welt darstellt.

Grenen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es kann beobachtet werden, wie die Wellen der beiden Meere aufeinandertreffen. Die genaue Lage und die Form der äußersten Sandzunge kann sich von Tag zu Tag erheblich ändern, abhängig von Strom- und Windverhältnissen. Grenen setzt sich unter dem Meeresspiegel in Skagens Riff fort, das früher von der Schifffahrt zwischen Nord- und Ostsee gefürchtet war. In der Nähe von Grenen wird wegen der starken Strömung vom Baden abgeraten.

Der nördlichste Punkt Jütlands sowie Dänemarks ist jedoch der zwei Kilometer westlich gelegene Skagen Nordstrand, da sich Grenen im Laufe der letzten Jahrhunderte immer mehr nach Nordosten verschoben und die Landzunge von Skagen (Skagen Odde) dabei vergrößert hat. Bedingt durch Strömungsverhältnisse, Materialtransport innerhalb dieser Strömungen und die Position des Riffs (Verlängerung der Landzunge unter der Wasserlinie) entstehen immer neue Strandwälle, die sich parallel zueinander an der Nordseite der Landzunge annähernd in West-Ost-Ausrichtung angliedern. Auf Luftaufnahmen oder Satellitenbildern ist die sich hieraus ergebende streifenförmige Landschaftsstruktur im nördlichen Abschnitt der Landzunge bis nach Grenen gut zu erkennen. Auf diese Weise hat sich Skagen Odde in den letzten 300 Jahren um etwa 2,5 Kilometer nach Nordosten verlängert. Eine Datierung anhand verschiedener Torfschichten, die im Untergrund der Landzunge zwischen Strandwallhorizonten eingelagert sind und in einem Steilküstenprofil an der Nordwestküste zu Tage treten, ergab, dass die Landzunge in den letzten 6.000 Jahren um etwa 20 Kilometer nach Nordosten gewachsen ist. Das Gebiet von Grenen ist insbesondere aufgrund dieser hier gut zu beobachtenden, bis heute anhaltenden und sich weiter fortsetzenden Entwicklung als ein Gebiet von besonderem geologischen Interesse klassifiziert (dän.: „Nationale geologiske interesseområder“) und genießt daher einen besonderen Schutzstatus nach dänischem Naturschutzrecht.

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Dronninglund

Das Schloss Dronninglund liegt auf der norddänischen Insel Vendsyssel-Thy in der Kommune Brønderslev. Das Bauwerk gründet auf einem mittelalterlichen Kloster und wurde im 18. Jahrhundert zu einem barocken Schloss umgebaut. Die Anlage beherbergt heute ein Schlosshotel.

Die Kirche wurde ursprünglich in romanischen Stil gebaut. Durch Jaharhunderte wurde sie aber ausbebaut, die Einrichtung und das Gebäude sind von mehreren Stilarten geprägt.

In der Kirche gibt es seltene Freskenmalereien um etwa 1500, und hier sieht man u.a. die berühmten 9 Helden in kirchlichen Ikonographie. Auf der Herrschaftempore bilden sich die sieben heidnischen Götter, die die sieben Wochentage symbolisieren, und überhaupt ist die Kirche mit alter Kunst reich geschmückt.

Mehrere königliche Personen sind der Kirche nahe und gut gesinnt, u.a. Prinzesse Sophie Hedvig, die etwa 1719 eine umfassende Restaureirung übernahm.

Königin „Margrethe I“ machte der Kirche und dem Kloster reiche Geschenke, und de Margretheeiche im Schlosspark sei von der Königin gepflanzt worden.

Lindholm Hoje

Das Gräberfeld von Lindholm Høje bei Aalborg in Jütland und seiner benachbarten Siedlung der späten nordischen Eisen- und der Wikingerzeit ist mit 682 Gräbern Dänemarks größtes Gräberfeld.

Die meisten Toten wurden zusammen mit ihren Grabbeigaben verbrannt und in einem Grab beigesetzt, das oftmals durch eine Steinsetzung markiert ist. Das Gräberfeld ist durch Sandflucht verschüttet gewesen und deshalb gut erhalten.

Die ältesten Steinsetzungen sind dreieckig mit konkaven Seiten und einem Bautastein in der Mitte. Sie entsprechen etwa kleinen, in Norwegen und Schweden verbreiteten Treudds. Aus etwas späterer Zeit stammen runde und ovale Steinsetzungen und aus der Wikingerzeit die schiffsförmigen Steinsetzungen mit deutlicher Markierung der Steven durch größere Steine. Diese stammen aus der Zeit zwischen 800 und 1.000 n. Chr., also auch der Zeit der Könige Gorm, Harald Blauzahn und Sven Gabelbart, zeigen jedoch keinerlei Einflüsse des Christentums.

Nördlich vom Gräberfeld wurde die zugehörige Siedlung untersucht. Hölzerne Stege, Brunnen und die Pfostenlöcher von Häusern treten zahlreich auf. An den Stellen, wo sich Grubenhäuser befunden hatten, fand man Spinnwirtel und Webgewichte, die den Gebrauch der Grubenhäuser als Webkammern anzeigen könnten. Ein Teil der Pfostenlöcher an der südöstlichen Seite des Grabfeldes wurde mit Zement ausgefüllt und zeigt die Größe der Häuser.

Während der Ausgrabung in den Jahren 1952–1956 wurde auch ein frisch gepflügter Acker entdeckt, den man auf Grund eines Münzfundes auf ungefähr 1050 n. Chr. datieren kann. Kurz nach dem Pflügen setzte ein Sturm mit Sandflug ein und der Acker wurde vollständig zugedeckt. Nach und nach wurde alles Land von Flugsand bedeckt und ungefähr um 1100 n. Chr. wurde die Siedlung endgültig verlassen.

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Mariager

Unsere Reise geht von Aalborg nach Thingbæk zu einer Kalkgrube danach nach Mariager.

Stellplatz

Beim Campingplatz am Haven sind 2 Stellplätze eingerichtet mit Strom und Wasser geeignet um eine Nacht in Mariager zu verbringen.

Thingbeak Kalkmine

Fast überall in der Welt findet man Museen und Kunstsammlungen, aber kaum eine Kunstgalerie ist so aussergewöhnlich wie die Thingbæk Kalkgruben.

Hier sind in einer früheren Kalkgrube rund 50 Standbilder ausgestellt – elne Aufstellung, deren Dramatik von der gedämpften Beleuchtung unterstrichen wird.

Die ausgestellten Werke sind die Arbeiten zweier bekannter dänischer Bildhauer vom Anfang forriges Jahrhunderts, Anders Bundgaard und Carl Johan Bonnesen.

Diese Skulpturen, die meisten aus Gips, sind die originalen Modelle zu den fertigen, aus Bronze gegossenen Standbildern, die man in Städten überall in Dänemark sieht.
Sie stellen eine Menge von Themen dar und sind sowohi von der Bibel als auch von dänischen Volkssagen und der dänischen Geschichte inspiriert.

Das eindrucksvollste Werk ist vielleicht der kimbrische Stier, eineinhaib Mal natürliche Grösse. Eine feine Studie eines wilden Stieres, der, zum Angriff bereit, mit dem Fuss den Boden aufwühlt.

Eine verlassene Mine ist ein bevorzugter Aufenthalt für Fledermäuse, und in Thingbæk gibt es deren fünf verschiedene Arten. Im Frühling und im Herbst fliegen sie in der Mine herum, im Sommer halten sie sich meistens im Freien auf, und im Winter schlafen sie in Ritzen und Spalten der Minenwånde, oder sie hängen schlafend an der Decke der Stollen.

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Mariager Salzcenter

Beim Salzcenter handelt es sich um das einzige Erlebniscenter in Skandinavien, wo sich alles ums thema Salz dreht.

In die Siedehütte sieht man, wie aus der Sole das Salz des lebens entsteht, wie in der Vergangenheit.

In der Mitte zwischen Århus und Aalborg liegt die Stadt Mariager direkt an dem schönen Mariager Fjord. Mariager ist eine wunderbare alte Stadt mit malerischen Gassen mit Fachwerkhäusern und Rosen, die Sie überall finden. Mariager wird verständlicher Weise als die Stadt der Rosen bezeichnet. Aber Mariager ist auch die Heimat des Mariager Salz-Center. Die einzige Attraktion in Nordeuropa, die mit Salz und allem was mit Salz zu tun hat, beschäftigt ist.

Möchten Sie 250 Millionen Jahre altes Salz schmecken?
Mariager Salt-Center hat die letzten 15 Jahre Erfahrungen rund um Salz vorgestellt. Sie können in die große brodelnde Hütte kommen und sehen wie das Salz in der großen Eisenpfanne über dem offenen Feuer bruzelt, so wie es im Mittelalter auch passiert ist. Das 250 Millionen Jahre alte Meersalz wird  aus dem Untergrund gewonnen. Das Salz Center produziert zwischen 20 und 25 Tonnen Salz pro Jahr. Das Salz, unter anderem in Segeltuchtaschen verpackt, wird in Fachgeschäften und Supermärkte verkauft. Zusätzlich stellt das Salz Center auch ihre eigenen Kräutersalze in 18 verschiedenen Geschmacksrichtungen her.

Reise zurück in der Zeit
Mit dem Aufzug im Salz Center fahren Sie in Salzproduktionsgeschichte. Er führt Sie hinunter unter die Oberfläche der Erde, wo es ein Modell gibt, wie ein Salzbergwerk vor 100 Jahren aussah. Mit Requisiten in schwerem Holz, der Bergmannswerkzeuge und Effekten mit Bild und Ton, die die Erfahrung sehr authentisch machen. Das Salzbergwerk ist auch das Action-Kino des Zentrums, wo es möglich ist, eine tolle und lebendige Reise durch einige der weltweit bekanntesten Salzbergwerke zu machen. Während der Boden schüttelt und zittert bekommen Sie das Gefühl in einem Zug zu sitzen.

Ein Ausflug zum Toten Meer
Es erfordert mehrere Flugstunden, um angenehme Temperaturen und die hohe Belastbarkeit des Toten Meeres zu genießen. Dies können Sie auch in Mariager haben. Das Mariager Saltcenter hat seine eigene Version des Toten Meeres, in dem Sie das wunderbare Gefühl der Schwerelosigkeit, wie das Salzwasser es bietet, geniessen können. Mit einer Temperatur um die 40 Grad werden die Spannung in Ihrem Körper und der Seele gelöst. Salzbäder werden seit Hunderten von Jahren verwendet um verschiedene Krankheiten zu heilen. Selbst die alten Römer hatten eine Vorstellung von der Weisheit der Verwendung von Salz. Salzwasser regt die Durchblutung an, wenn die Konzentration hoch genug ist. Der Salzgehalt im Wasser beträgt bis zu 30 Prozent, wie im Toten Meer in Israel. Im Vergleich, die meisten Orte in der Nordsee haben einen Salzgehalt von drei und einem halben Prozent.

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Die Stadt Mariager

Der bis zu 29 m tiefe Mariagerfjord ist eine Förde an der Ostseeküste im nördlichen Teil von Jütland in Dänemark.

Der Meeresarm ist mit 38 Kilometern der längste der Kimbrischen Halbinsel. Stellenweise ist er 250 m breit, die breiteste Stelle liegt mit 4,5 Kilometern an der Ajstrupbucht. Der Randbereich ist seicht, so dass eine schmale Fahrrinne durch den Fjord führt.

Seine Ufer werden vollständig von der dänischen Kommune Mariagerfjord umgeben. Dort liegen mit Hobro am Fjordende, Hadsund im Himmerland und der namengebenden Stadt Mariager gleich drei Orte mit mehr als 2000 Einwohnern.

Die einzige Querung ist die Hadsundbroen, eine Brücke in Hadsund. In den Mariagerfjord münden etliche kleinere Wasserläufe. Zu den größeren gehören die Villestrup Å an der Nordseite und die Kastbjerg Å auf der Südseite.

Grønninghoved

Unsere Reise geht von Mariager nach Jelling zu den Grabhügeln und danach nach Grønninghoved.

Strand Camping

Campingleben genissen auf der reizvollen alten Apfelplantage des 4Sterne Grønninghoved Strand Camping.

Jelling Kirche, Runensteinen und Grabhügeln

Die Runensteine von Jelling sind zwei der wenigen Steine, die dänischen Königen gewidmet sind und ihre Taten thematisieren. Sie entstanden Mitte bis Ende des 10. Jahrhunderts. Zusammen mit dem Grabhügel und der Kirche von Jelling werden sie von der UNESCO als Teil des Weltkulturerbes geführt.
Auf dem kleineren Runenstein steht geschrieben: „König Gorm errichtete dieses Denkmal für Thyra seine Frau, die Zierde Dänemarks.“ Gorm war Begründer der Jellingdynastie und verteidigte Dänemark gegen die Schweden. Seiner Frau Thyra wird zugeschrieben, dass sie das Danewerk errichten ließ.

Auf dem großen Runenstein steht: „König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, der sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und die Dänen zu Christen machte.“

Die Runenschrift befindet sich auf allen drei Seiten des Steins. Auf jeweils einer Seite befindet sich die Darstellung eines Kampfes zwischen Löwe und Schlange und eine Christusdarstellung. Die Tierdarstellungen sind naturalistischer als in vorherigen Stilen ausgebildet. Sie sind weniger verschlungen und haben außerdem leuchtende Farben. Dieses wird als Mammen-Stil bezeichnet.

Mit den Jellingsteinen in seiner Bedeutung vergleichbar und das größte Denkmal aus der Wikingerzeit (800–1050 n. Chr.) in Schonen ist das Hunnestad-Monument.

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Kirche

Der Ort Jelling oder Jellinge liegt mitten in Jütland, nordwestlich von Vejle. Das königliche Jelling gehört zu den bedeutenden archäologischen Fundplätzen Dänemarks. Zwischen den größten Grabhügeln (Nord- und Südhügel) Dänemarks liegt hier eine Steinkirche aus der Zeit um 1100 n. Chr., die über älteren Holzkirchen errichtet wurde. Davor stehen der Thyrastein und der Haraldstein. Das Ensemble von Kirche, Grabhügeln und Runensteinen wurde 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Platz hatte bereits seit der Bronzezeit kultische Bedeutung. Nicht weit von Viborg liegt Mammen, wo eine in diese Zeit passende mit Silberdraht eingelegte Prunkaxt gefunden wurde. Aber es waren Könige des 10. Jahrhunderts, die Jelling seine heutige Bedeutung gaben.

Der Sohn Gorms, Harald Blauzahn, wurde erst im reiferen Alter von etwa 40 Jahren König und ließ sich im Jahre 960 taufen. Danach gab er wohl jenen gewaltigen Runenstein in Auftrag, der Haraldstein oder der Taufstein Dänemarks genannt wird. Er ließ die erste Holzkirche bauen, in die er seine Eltern umbettete.
Der anscheinend 965 und damit als Sohn christlicher Eltern geborene Sven Gabelbart war der dritte Sohn Harald Blauzahns und der Anführer einer heidnischen Gegenreaktion. In dem Machtkampf zwischen Vater und Sohn unterlag der greise König. Während einer Seeschlacht, anscheinend bei Bornholm, wurde Harald Blauzahn schwer verwundet und konnte sich an Pommerns Küste flüchten. Dort verstarb er nach Adam von Bremen (1074) auf pommerschem Boden, entweder in der Jomsburg oder in Jumne (möglicherweise identisch mit dem heutigen polnischen Wollin), am Allerheiligentag (1. November) des Jahres 985 oder 986. Der königliche Leichnam wurde anschließend von seinem Gefolge nach Dänemark überführt und dort bestattet. Sein Sohn Sven als nachfolgender dänischer König ist der Bauherr der vier sogenannten Wikingerburgen im Land. Damit endet die Bedeutung des heute kleinen Ortes Jelling, da der Hof nach Roskilde verlegt wurde, wo auch Harald und Sven begraben sind.

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Runensteine

Grabhügeln

Kollund

Unsere Reise geht von Grønninghoved zur Sillerup Mühle, zur Aabenraa Förde nach Kollund, danach mit dem Rad nach Flensburg.

Frigård Camping

Nur 3 km von der deutschen Grenze sowie wenige Autominuten von Kollund entfernt liegt der Frigård Campingplatz mit einem Lebensmittelgeschäft und einem großen Außenpool. Zu einem angenehmen Aufenthalt trägt eine komplett ausgestattete Küche bei.

Kostenfrei profitieren Sie hier vom WLAN und von den Parkmöglichkeiten an der Unterkunft. Erholsame Momente verspricht der Poolbereich mit einem Whirlpool, einer Sauna und einem Dampfbad.

Der Campingplatz ist nur 5 Gehminuten von einem Sandstrand an der Flensburger Förde entfernt.

Sillerup Mühle

Auf einer Hügelkuppe in der Nähe des Dorfes Sillerup steht die Windmühle – Sillerup Mølle – rund acht Kilometer nordöstlich von Haderslev. 2009 konnte die Mühle ihr 150 jähriges Jubiläum feiern. Sie gehört zu den grössten und best erhaltenen Windmühlen in Dänemark. Besser noch – mit orginalem Werk und Material ist sie immer noch voll funktionsfähig.

Im Laufe der Zeit wurde an der Mühle nicht viel verändret – ausser im Jahre 1927, als ein Diesel-Motor installiert wurde. Marke Deutz, Baujahr 1914. Der Motor ist anscheinend von guter Qualität, denn er läuft immer noch ohne Probleme. Die Mühle ist seit dem Bau im Jahre 1859 als Konsum- und Gewerbe- Mühle in Betrieb. Als der letzte Müller Thomas Freese 1983 starb, wurde auch die Mühle renoviert und funktioniert heute als Museums-Mühle. Gäste erhalten hier die einzigartige Möglichkeit, das alte Müller-Handwerk aus nächster Nähe mitzuerleben. Die Mühle – entweder windgetrieben oder mit Hilfe des alt-bewährten Deutz-Dieselmotors – mahlt das Korn zu Mehl. Später kommt dann das frisch gebackene Brot aus dem Ofen – das ist schon ein herzhaftes Geschmacks-Erlebnis.

Die Mühle mit Stallungen, Wohngebäude, Garten, Hof und Back-Haus mit dem alten Stein-Ofen befindet sich im Besitz der selbständigen Istitution Sillerup Mølle, die mit Hilfe des Fördervereins für den Betrieb sorgt. Während der Sommermonate ist die Mühle ist im grossen und ganzen jedes Wochenende geöffnet.

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Aabenraa

Aabenraa oder Åbenrå (deutsch Apenrade, südjütisch: Affenråe) ist eine dänische Stadt in der Region Syddanmark mit 15.856 Einwohnern. Sie liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Flensburg an einem Meeresarm der Ostsee, der Apenrader Förde. Mit seinem Seehafen, dem Aabenraa Havn, hat die Stadt eine lange Tradition als Seefahrerstadt und Werftstandort.

Aabenraa wurde spätestens 1335, möglicherweise schon 1284, als Opneraa zur Stadt erklärt. Dieser Name stammt vom verschwundenen Dorf Opnør. Als Handelsstadt stand Aabenraa lange im Schatten Flensburgs und Haderslevs. Die drei Makrelen im Stadtwappen weisen auf die große Bedeutung der Fischerei hin. Nahe der Siedlung entstand im Mittelalter eine landesherrliche Burg, die zum Amtssitz avancierte.

Nach den Landesteilungen der Herzogtümer Schleswig und Holstein 1490, 1544 und 1581 gehörte Aabenraa mit seinem Umland bis 1713/1721 immer zum Herrschaftsgebiet des Gottorfer Herzogs. Schwer getroffen wurde die Stadt von den Kriegen des 17. Jahrhunderts. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts nahm sie einen größeren Aufschwung. Die Breite der Förde war für die damalige Schifffahrt mit immer größeren Schiffen ein entscheidender Standortvorteil, und gegen Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Schiffskapazität fast die der wesentlich größeren Nachbarstadt Flensburg erreicht. Auch der Schiffbau gehörte zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Stadt. Lange vor den übrigen Städten der Region richtete Aabenraa 1858 eine zentrale Wasserversorgung ein.

Der deutsch-dänische Konflikt, der ab 1840 das beherrschende Thema im Herzogtum Schleswig war, wurde in Aabenraa besonders vehement ausgetragen. Im Bürgerkrieg 1848 stellte die Bürgerschaft sich zunächst auf die Seite der aufständischen Schleswig-Holsteiner. Nach Beendigung des Krieges 1850 galten beiden Sprachen offiziell als gleichberechtigt, wobei das Dänische allerdings vor allem in den Schulen Vorrang hatte. Der unausgestandene Konflikt führte 1864 zu einem weiteren Krieg, der sich aber anders als 1848 auf der zwischenstaatlichen Ebene entzündete.

Nach dem Krieg gehörte Apenrade zu Preußen bzw. ab 1871 zum Deutschen Reich. Das Amt wurde in einen preußischen Landkreis umgewandelt. Der Verlust des nördlichen Hinterlandes traf die Stadt schwer. Auch vermochten es Werftindustrie und Kaufmannschaft anders als in Flensburg nicht, sich auf die Metallschiffsproduktion umzustellen, was das einstweilige Ende des Schiffbaus zur Folge hatte. Trotzdem entstand eine Navigationsschule zur Schifferausbildung. An das Eisenbahnnetz wurde die Stadt nur über eine Stichbahn und ab 1899 über die Kleinbahn Apenrader Kreisbahn angeschlossen. Die Industrialisierung blieb eher bescheiden, doch entstanden einige metallverarbeitende Betriebe. Auch die traditionsreiche Ziegeleiindustrie behielt ihre Bedeutung. Eine Besonderheit der Stadt ist der Orgelbau. 1895 bis 1901 wurde auf dem Knivsberg in Apenrade ein Bismarckturm als „nationales Wahrzeichen der Wiedergewinnung der deutschen Nordmark“ errichtet, der 1945 gesprengt wurde.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stimmten 1920 bei der Schleswigschen Volksabstimmung zur staatlichen Zugehörigkeit 55,1 % der Stimmberechtigten der Stadt für das Deutsche Reich. Allerdings gehörte die Stadt zur I. Zone, in der das Gesamtergebnis aller Einwohner von Zone I zählte, so dass die Stadt zu Dänemark kam. Die treibende Kraft der dänischen Bewegung in der Stadt und in ganz Nordschleswig war Hans Peter Hanssen, zuvor Abgeordneter im deutschen Reichstag und Redakteur der Lokalzeitung „Hejmdal“. Als Minister für die südjütischen Landesteile arbeitete er fortan für die zügige Eingliederung von Stadt und Umland in den dänischen Wirtschaftsraum. Der nationale Konflikt war trotz umfangreicher kultureller Zugeständnisse an die deutsche Volksgruppe nicht ausgestanden. So wie Apenrade bis 1920 Zentrum der dänischen Bewegung im Landesteil war, erfüllte es dieselbe Rolle nun für die deutschen Nordschleswiger.

Die Begeisterung wesentlicher Teile der Minderheit für den Nationalsozialismus schürte den Konflikt weiter. Nach dem Ende der deutschen Besatzung 1945 war die Minderheit deutlich geschwächt. Noch heute haben alle wesentlichen überregionalen Einrichtungen der deutschen Volksgruppe wie Gymnasium, Zeitung, Geschäftsstelle und Bücherei ihren Sitz in der Fördestadt. Hierunter fällt auch das Deutsche Gymnasium für Nordschleswig (DGN). Es hat sich neben der Ausbildung für die Schüler zur Aufgabe genommen, die Integration voranzutreiben. Schüler aus Deutschland und Dänemark sind gleichermaßen an dieser Schule, die Deutsch und Dänisch neben den üblichen Fächern als LK haben müssen. Die meisten Lehrer sind beidsprachig und auch die Schulbücherei besitzt sowohl deutschsprachige als auch dänischsprachige Bücher. Das Gymnasium umfasst wie dänische Gymnasien die Jahrgänge 11 bis 13. Neben dem Deutschen Gymnasium findet sich in Aabenraa aber auch eine Deutsche Schule, welche die zehn ersten Schuljahre umfasst, sowie ein Deutscher Kindergarten. In der Nachbarschaft der Schulen findet sich zudem das Deutsche Freizeitheim, ein Kinderhort für 5- bis 11-jährige Kinder.

Aabenraa hat im Gegensatz zu den Nachbarstädten noch immer eine wesentliche Bedeutung als Handelshafen. Darüber hinaus finden sich Betriebe vieler Industriezweige in der Stadt. Seit 1970 war die Stadt Hauptort des Amtsbezirks Sønderjylland, zu dem auch die Nachbarorte Løjt, Ensted und Rise gehörten. 2007 fusionierte Aabenraa mit den bisherigen Kommunen Rødekro Kommune, Lundtoft, Bov Kommune und Tinglev Kommune.

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Flensburg mit dem Rad

Als krönender Abschluss in Dänemark konnten wir mit dem Rad nach Flensburg fahren. Diese 25 Km Radtour konnten wir bei schönem Wetter und Sonnenschein machen.

Sehenswürigkeit:
Kupfermühle (dänisch Kobbermølle; [ˈkɔu̯ʔəʀmølə]; niederdeutsch Kuppermöhl) ist eine deutsche Siedlung an der deutsch-dänischen Grenze bei Kruså (Krusau), die um einen gleichnamigen Industriebetrieb (Crusauer Kupfermühle) herum gewachsen ist. Der Ort hat rund 260 Einwohner, dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von etwa 100 Einwohnern je Quadratkilometer.

Ursprünglich gehörte sie zur Kirchspielgemeinde Bov (dt. Bau) in der Wiesharde im Amt Flensburg (Vorläufer des Kreis Flensburg-Land). Nach den preußischen Kommunalreformen ab 1867 wurde es eine selbständige Landgemeinde, die von den Nachbargemeinden Kollund, Krusau und Niehuus umgeben war; zu letzterer gehörte auch der südliche Nachbarort Wassersleben. 1920 wurde es Grenzort und kam zum Amtsbezirk Harrislee; die evangelischen Einwohner mussten sich fortan zur 1907 eröffneten Flensburger Petrikirche halten. Seit 1938 gehört die Ortschaft zur Gemeinde Harrislee im Kreis Schleswig-Flensburg.

Der Name ist entstanden aus dem Hammerwerk, das der dänische König Christian IV. im 17. Jahrhundert an der Krusau anlegen ließ und dessen Mühlrad durch das Wasser der Au getrieben wurde. Wie der Ortsname offenbart, wurde hier Kupfer verarbeitet, später hauptsächlich zu Messing-Produkten. 1962 kam nach über 300 Jahren das Aus für die traditionsreiche Fabrik. Heute bieten die allgegenwärtigen Spuren der Kupfer- und Messingfabrik, die zugehörigen denkmalgeschützten alten Arbeiterhäuser (dänisch: nyboder) sowie das Kupfermühle-Museum mit Exponaten aus 400 Jahren Fabriks- und Siedlungsgeschichte ein beeindruckendes museales Ensemble.

Im Westen grenzt der Ort an den Klueser Wald, im Osten an den dänischen Kollunder Wald. Dort befindet sich der Grenzübergang Schusterkate (dän. Skomagerhus), der mit einer Fußgängerbrücke über den Grenzbach Krusau/Kruså Dänemark und Deutschland verbindet.

Neben Deutschlands nördlichster Eissporthalle, der Gletscherhalle, sind im Ort mit Calle und Poetzsch zwei Grenzhändler ansässig. Eine 1890 gegründete Freiwillige Feuerwehr rückt zu 18 bis 25 Einsätzen im Jahr aus.

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Stade, Stellplatz „Am Schiffertor“

Der Reisemobilhafen am Schiffertor ist jedem zu empfehlen, dank der guten Ausschilderung ist er problemlose zur Anreise. Die innenstadtnahe Lage und die Ruhe auf dem Platz lässt keine Wünsche offen.

Die Hansestadt Stade

Die Hansestadt Stade ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Die Stadt mit etwa 45.000 Einwohnern liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe, etwa 45 Kilometer westlich von Hamburg, am Rande des Alten Landes, und gehört zur Metropolregion Hamburg. Durch das Stadtgebiet fließt die Schwinge, die etwa vier Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums bei Stadersand in die Elbe mündet. Stade war Sitz des früheren Regierungsbezirks Stade und beherbergt daher bis heute viele zentrale Institutionen des Elbe-Weser-Dreiecks.

Cuxhafen, Stellplatz im Haven

Cuxhaven (plattdeutsch Cuxhoben) liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee. Cuxhaven, Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen, zählt mit 49.093 Einwohnern nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz zu den großen selbständigen Städten, zugleich ist sie die drittgrößte Stadt an der Niedersächsischen Nordseeküste. Die Stadt gehört zu den Metropolregionen Bremen/Oldenburg und Hamburg und ist laut Landesentwicklungsplan ein Mittelzentrum.

Cuxhaven zählt zu den größten Fischereihäfen Deutschlands. Bis Ende 2008 befand sich hier die Schiffsmeldestation für Hamburg und für den Nord-Ostsee-Kanal. Im Nordseeheilbad Cuxhaven ist der Kurbetrieb und Tourismus ebenfalls von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Hafensiedlung Cuxhaven und das Amt Ritzebüttel, das auf dem heutigen Gebiet der Stadt Cuxhaven lag, gehörten vom 13. Jahrhundert bis 1937 zu Hamburg. Nordwestlich vor Cuxhaven liegen im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer die zu Hamburg gehörenden Nordseeinseln Neuwerk, Nigehörn und Scharhörn.

Das Wahrzeichen Cuxhavens ist die Kugelbake. Das hölzerne Seezeichen markiert an der Elbmündung den Übergang von der Unter- zur Außenelbe und damit die Grenze für die Binnenschifffahrt. Sie ist auch das Motiv des Wappens der Stadt.

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Elbe- und Hafenrundfahrten

Die MS „JAN CUX II“ fährt mit Ihnen vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten in der Elbmündung. Langsam und behutsam nähert sie sich den Seehundsbänken. Die Seehunde werden durch die MS „JAN CUX II“ nicht gestört.

Je nach dem wo sich mehr Seehunde befinden fahren wir mit Ihnen zur Seehundsbank Gelbsand oder Medemsand. Lebensraum und Lebensweise der Seehunde werden von dem Kapitän unterhaltsam erläutert.

Auf dem Rückweg gehört natürlich eine Fahrt an dem Wahrzeichen Cuxhavens „die Kugelbake“ sowie eine Hafenrundfahrt dazu.

Bremen, Stellplatz „Am Kuhhirten“

Am rechten Weserufer liegt Reisemobilstellplatz „Am Kuhhirten“ von diesem Standort lockt die sehenswerte Bremer Altstadt:

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 70 Mobile. Ruhige Lage auf der Weserhalbinsel Werder, umgeben von Kleingartenanlagen. Ebenes, asphaltiertes, teils geschottertes und begrüntes Areal unter alten hohen Bäumen. Zentrale Satelliten-Anlage oder DVB-T-Empfang mit kostenfreien DVB-T Leihgeräten. Sanitärgebäude und stundenweise besetzter Empfang am Platz. Gas- und Brötchenservice sowie Büchertausch- und Leihbibliothek am Platz. Die Innenstadt und das Weserstadion sind zu Fuß in 15 Minuten erreichbar. Der Weser-Radweg führt am Platz vorbei. Reservierung ab 2 Übernachtungen möglich. Freie Durchfahrt durch die Umweltzone. Ganzjährig nutzbar.

Stadt Bremen

Das Rathaus und der steinerne Roland zum Unesco-Weltkulturerbe. Seit 1404 ist die Freiheitsstatue Bremens ein Symbol für Recht und Freiheit. Nur ein paar Schritte weiter warten vier lustige Gesellen aus Bronze: der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn. Die Bremer Stadtmusikanten sind nicht nur weltweit bekannt, sondern werden von den Besuchern obendrein als Glücksbringer geschätzt. Tipp: Man muss die beiden Vorderhufe des Esels berühren und darf sich dann etwas wünschen. Ganz in der Nähe lädt die Böttcherstraße ein. 1920 als Meisterwerk des Expressionismus entstanden, sind hier auf einer Länge von 110 Metern Läden, Werkstätten, ein Glockenspiel und das Kasino heimisch. Mehr als 1200 Jahre alt ist der Sankt-Petri-Dom. Das Flair des Mittelalters strahlt das sehenswerte Schnoorviertel aus. In Bremens ältestem Stadtquartier reihen sich zahlreiche Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert aneinander. Geradezu futuristisch wirkt dagegen das Universum Science Center.

Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen. Zu dem Zwei-Städte-Staat gehören die beiden Großstädte Bremen und das 53 km nördlich gelegene Bremerhaven. Die Stadtgemeinde Bremen ist mit rund 550.000 Einwohnern die zehntgrößte Stadt in Deutschland. Bremen gehört zur Europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Das Stadtbremische Überseehafengebiet Bremerhaven ist eine Exklave der Stadt Bremen innerhalb von Bremerhaven.

Das Stadtgebiet Bremens ist in fünf Stadtbezirke eingeteilt. Von den insgesamt 88 Ortsteilen sind vier direkt einem Stadtbezirk zugeordnet, die anderen sind in 18 Stadtteilen zusammengefasst, die ihrerseits den Stadtbezirken zugeordnet sind. Oberneuland ist aufgrund seiner hohen Einwohnerzahl ein Stadtteil, obwohl es nicht aus mehreren Ortsteilen besteht. Die Namen der Stadt- und Ortsteile gehen weitgehend auf historisch gewachsene Bezeichnungen zurück. Für bestimmte örtliche Verwaltungsaufgaben sind 17 Ortsämter zuständig, davon vier als gemeinsame Ortsämter für jeweils mehrere Stadt- bzw. Ortsteile.

Für die Stadtteile und selbständigen Ortsteile ist auf kommunalpolitischer Ebene jeweils ein Beirat zuständig. Ausnahme: Die Ortsteile des Stadtteils Häfen werden aufgrund ihrer geringen Einwohnerzahl von anderen Beiräten betreut oder sind beiratsfrei. Die 22 Beiräte werden alle vier Jahre von den Bürgern direkt gewählt und tagen mehrmals im Jahr öffentlich. Die Befugnisse des Beirats sind ähnlich beschränkt wie die der Bezirksversammlung oder Bezirksverordnetenversammlung anderer Stadtstaaten.

Zur Stadt Bremen gehört auch das etwa 8 km² große stadtbremische Überseehafengebiet, für das die Stadt Bremerhaven im Rahmen von Verträgen mit der Stadt Bremen als Gemeindeverwaltung zuständig ist. Derzeit bestehen Verträge über die Müllabfuhr sowie über Brandschutz, Hilfeleistung und Rettungsdienst. Das Gebiet gehört zum Stadtteil Häfen, ist aber aufgrund der fehlenden geografischen Nähe zu anderen Bremer Ortsteilen keinem Beirat zugeordnet. Damit ist das Überseehafengebiet der einzige Ortsteil der Stadtgemeinde Bremen, in dem die Bürger keinen Beirat wählen.

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Bad Hersfeld, Stellplatz

Der Stellplatz „Am Schwimmbad“ verfügt über eine Ver- & Entsorgungsanlage und ist direkt zwischen dem Freibad Geistal und dem Jahnpark gelegen. Im Oktober ist der Stellplatz nur beschränkt nutzbar: in der Lollswoche sowie eine Woche davor und danach ist er gesperrt und nur die Schausteller haben Zutritt.

Stadt Bad Hersfeld

Laut schriftlicher Überlieferung begann die Geschichte Bad Hersfelds mit dem Mönch Sturmius, der 736 in Haerulfisfelt eine mönchische Einsiedelei errichtete, und mit Lullus, der 769 am selben Ort das Benediktinerkloster Hersfeld gründete. Beide waren Schüler des Missionsbischofs Bonifatius. Ausgrabungen deuten allerdings mit neolithischen Siedlungsspuren um 2000 v. Chr., einem bronzezeitlichen Grab um 1200 v. Chr. und Funden aus der La-Tène-Zeit um 400 v. Chr. auf eine weit frühere Besiedlung im Stadtbereich hin.

Hersfeld wurde 1142 erstmals als Marktort und 1170 als Stadt erwähnt. In diese Zeit fiel auch der Höhepunkt der reichspolitischen Bedeutung der Abtei Hersfeld. In den folgenden Jahrhunderten schwand die Macht der Abtei, die sich seit dem Interregnum nicht mehr auf die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches stützen konnte. Ab 1373 erhielt die Landgrafschaft Hessen, durch Schutzbündnisse, Einfluss auf die Stadt. In der Vitalisnacht 1378 erreichte der Machtkampf zwischen Abtei und Stadt seinen Höhepunkt. Im Jahre 1439 wurden große Teile der Stadt durch einen Brand zerstört. Das älteste Fachwerkhaus in der Stadt ist das Küsterhaus von 1452. Abt Ludwig V. (1571–1588) löste für viele Jahrhunderte die letzte Baublüte in der Stadt aus, indem er die Gebäude der Abtei im Stil der Weserrenaissance aus- und umbauen ließ. Diese sind heute noch in der ganzen Altstadt zu sehen, z. B. die ehemalige Münze oder das Schloss Eichhof.

Durch den Deutschen Bauernkrieg 1525 fielen große Teile der Stadt und der Abtei an Hessen. Nach dem Tod des letzten Abtes im Jahr 1606 und dem Westfälischen Frieden 1648 wurde die gefürstete Reichsabtei Hersfeld der weltlichen Landgrafschaft Hessen-Kassel zugesprochen. Im Siebenjährigen Krieg 1761 brannten die Stiftskirche und die Klostergebäude nieder und 1807 entkam die Stadt knapp der völligen Vernichtung durch napoleonische Besatzungstruppen, da der badische Oberstleutnant Lingg die Befehle Napoléons nur „wörtlich“ ausführte: Er sollte die Stadt an allen vier Seiten anzünden und tat dies, indem er vier einzeln stehende Gebäude anzünden ließ.

Im Jahre 1821 wurde Hersfeld Kreisstadt des Landkreises Hersfeld in Kurhessen. Bereits 1866 wurde ein Bahnhof eröffnet und der Eisenbahnverkehr aufgenommen. Seit 1938 ist Hersfeld über eine Straßenauffahrt mit der von Kirchheim nach Kassel führenden Autobahn verbunden. 1945 verbürgten sich zwei gefangengenommene Offiziere für die friedliche Übergabe Hersfelds und bewahrten so die Stadt ein zweites Mal vor der Zerstörung.

Nach der Zusammenlegung der früheren Kreise Hersfeld und Rotenburg wurde Bad Hersfeld zur Kreisstadt des neu entstandenen Kreises Hersfeld-Rotenburg bestimmt.

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