Frankreich Île de Ré

Tour vom: 30.08.-13.09.2014

Kurz entschlossen entfliehen wir dem nass, kalten Wetter in der Schweiz. Unser Ziel ist Spanien oder bis wir sonniges, warmes Wetter finden. Wollen mal schauen wohin es uns bringt.

Chusclan

Am Samstagmorgen nach 06:00 Uhr konnten wir beide nicht mehr schlafen, so entschlossen wir uns zu starten und nach dem Morgenessen Richtung Frankreich zu fahren. Um 07:00 Uhr haben wir uns noch ein Brot in Büren gekauft und fuhren nach Kerzers um auf die A1 via Yverdon-les-Bains – Lausanne – Genf – Annecy – Grenoble – Valece in die Gegend von Ornge zu kommen. Wir haben aber die Rechnung nicht mit der Air-Show in Payerne gemacht wo wir auch schon im ersten Stau gelandet sind. Der zweite war dan erst in Valence 10 km für die Auffahrt A7 und auf der A7 immer wieder bei Ein- und Ausfahrten, so das wir um 15:00 Uhr auf dem Stellplatz der Winzergenossenschaft von Chusclan gratis stehen durften. Selbst verständlich haben wir uns mit 2 Flaschen Côtes du Rhône (rose) eingedeckt.

Sérignan-Plage Camping „Aloha“

Am Sonntagmorgen fuhren wir Richtung Béziers zuerst auf Nebenstrassen danach auf der A7 bis zum Zahlstellenstau. Danach gingen wir wieder auf die Nebenstrassen wir hatten ja Zeit genug. Unser Ziel war auf dem GPS der Campingplatz „Aloha“ in Sérignan den wir auch um 12:00 Uhr erreichten, mit einer sehr freundliche Bedienung an der Rezeption haben wir einen schönen grossen Platz gefunden.

Camping Aloha – Das Mittelmeer und die weiten Strände von Serignan Plage mit ihren Dünen und dem feinen Sand gehören zum natürlichen Kulturgut des Languedoc.
Der Campingplatz besteht aus zwei Platzteilen: Le Grand Large und Les Dunes, die lediglich durch eine kleine Straße voneinander getrennt sind. Sie dürfen natürlich die Angebote beider Teile nutzen, u.a. die neue Poolanlage mit Rutschen, ein umfangreiches Sportangebot wie die platzeigene Wassersportschule am Strand, Tennis und Volleyball. Fahrräder können auch direkt am Platz ausgeliehen werden. Nach einem angenehmen Strandtag bieten die Restaurants und Bars ein ansprechendes Ambiente um den Tag ausklingen zu lassen. In der Hauptsaison unterhält Sie ein abwechslungsreiches Animationsprogramm sowie eine Disco in der Nähe.

Infrastruktur im „Aloha“

Sandstrand vor dem Campingplatz

Der Campingplatz liegt direkt am Meer und verfügt über einen langen feinen Sandstrand. Der Strand ist sauber und von den Besuchern mit relativ viel disziplin auch so verlassen. 

Sonnenaufgang

Der Sonnenaufgang vom Sandstrand vor dem Campingplatz „Aloha“ am Morgen um 07:06 Uhr ist traumhaft schön. Am Strand kaum Leute ausser ein paar wenige die fischen oder mit dem Hund spazieren. Es lohnte sich für diese schönen Momente am Strand früher aufzustehen. Danach konnten wir die Bilder bei einem guten Morgenessen mit Kaffee und frischem Brot bestaunen.

Le Moulin de Mellet

Der Campingplatz Moulin de Mellet liegt westlich von Agen, in den Hügeln nördlich der Garonne, nur 12 km von der Autobahn A62. Geräumige Stellplätze, schöne und saubere sanitäre Anlagen. Hervorragenes Restaurant. 2 schöne, große Schwimmbäder.

Der Campingplatz ist eine Oase der Ruhe angenehm und bequem, die freundliche Familien Führung tragen zum Erlebnis des Urlaubs im Südwesten von Frankreich bei.

Saint Émilion

Früher lebten die Bewohner als Selbstversorger von der Landwirtschaft, d. h. die seit der Antike hier existierenden Rebflächen waren durchsetzt von Feldern. Daneben wurden in unterirdischen Stollen Steine gebrochen, die zum Bau von Häusern bis nach Libourne oder Bordeaux exportiert wurden. Das Weinbaugiet um Saint-Émilion gehört heute zu den bekanntesten und bedeutendsten im Südwesten Frankreichs. Auch der Kultur- und Weintourismus spielen seit den 1970er Jahren eine zunehmend wichtige Rolle für die Einnahmen des Ortes.

Funde aus prähistorischer Zeit belegen die lange Anwesenheit des Menschen in dieser Region. Die Römer brachten den Weinbau mit. Im 8. Jahrhundert beschloss Aemilianus, ein gebürtiger Bretone und Mönch im Priorat von Saujon, sich im Wald von Combes unter einem Felsüberhang (abri), der sowohl Schutz vor Wetterunbillen als auch vor Wildtieren bot, niederzulassen. Bei den Dorfbewohnern der Umgebung galt er als wundersam und wundertätig und so scharten sich bald einige Anhänger um ihn, die ihn nach seinem Tod unter dem Felsen bestatteten. Die Menschen pilgerten auch weiterhin zu seinem Grab und so ging sein Name allmählich auf den Platz über, an welchem sich eine klösterliche Gemeinschaft entwickelte, die jedoch bei einem Normannenangriff im 9. Jahrhundert ein Ende fand. Im 12. Jahrhundert gründeten Benediktiner- und Augustinermönche kleine Klöster, um die herum sich der an einer Nebenstrecke des Jakobswegs gelegene Ort weiterentwickelte. Während des Hundertjährigen Krieges (1337–1453) blieb der Ort unversehrt, doch die religiös motivierten Auseinandersetzungen während der Hugenottenkriege (1562–1598) richteten große Schäden an.

© Wikipedia

Campingplatz Saint Émilion

Der Campingplatz Saint Émilion ist an einem See/Freizeitsee, die Plätze sind parzelliert z.T. mit Schatten. Der Campingplatz verfügt über einen Spielplatz (Minigolf) und einem Sportgelände, dazu hat es auch 2 schöne beheizte Schwimmbecken.

Für sportliche Urlauber gibt es Ausflugsprogramme, begleitete Wandertouren und verschiedene Radrouten durch die Reben. Der Campingplatz hat eine Snackbar/Imbiss, eine Pizzeria, ein Restaurant mit kleiner und große Auswahl.

Château Winzer, Reben

40 km nördlich von Bordeaux und 8 km östlich von der Stadt Libourne gelegen liegt die Appellation Saint-Emilion mit 7’836 ha. Die Reben sind über 9 Gemeinden verteilt : Saint-Emilion, Saint-Christophe-des-Bardes, Saint-Hippolyte, Saint-Etienne-de-Lisse, Saint-Laurent-des-Combes, Saint-Pey-d’Armens, Saint-Sulpice-de-Faleyrens, Vignonet und Teile der Gemeinde Libourne. Der Großteil der hier angebauten Reben fällt auf die Rebsorte Merlot, gefolgt von Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und einem sehr kleinen Anteil Malbec.

La Rochelle

La Rochelle liegt am Atlantik im Golf von Biscaya, gegenüber der Île de Ré und ist ein wichtiges Schifffahrts-, Handels- und Fremdenverkehrszentrum. Die Entfernung zu Nantes im Norden beträgt ungefähr 150 km, zu Bordeaux im Süden 190 km und zu Paris im Nordosten 460 km.

Im Gebiet um La Rochelle siedelten in der Antike die Santonen, ein Stamm der Gallier, von denen die Gegend nahe Saintes, die Saintonge, ihren Namen erhielt. Die Besatzungsmacht der Römer entwickelte entlang der Atlantikküste den dort bislang unbekannten Anbau und die Erzeugung von Wein und die Herstellung von Salz. Sie belieferten damit ihr ganzes Reich. Zeugnisse dieser Epoche sind archäologische Ausgrabungen römischer Villen in Saint- Eloi und in Les Minimes, ferner die von Salzgärten mit Salinen.

Der Name La Rochelle heißt übersetzt „Kleiner Felsen“, bezogen auf ein erhöhtes Kalkfelsplateau im Gebiet der heutigen Stadt, auf dem sich im Zuge der Völkerwanderung (Ende 4. bis Mitte 6. Jahrhundert) von der Donau kommende Alanen niederließen und dauerhaft ansiedelten. An sie erinnert heute noch der Name der Landschaft Aunis im Hinterland von La Rochelle.

Die Gründung der Stadt muss für das 10. Jahrhundert angenommen werden.

La Rochelle, Tour de la Lanterne, Wehrmauer und Tour de la Chaine
Relativ späte erste schriftliche Überlieferungen über die Zeit um 1140 sprechen von einer Zuwanderung von Colberts, einer Gruppe entflohener Sklaven, die sich der Niederlassung der Alanen anschlossen und deren Entwicklung mit vorantrieben.

Zu ihnen stießen noch die kosmopolitischen Templer, deren Routen im 12. und 13. Jahrhundert auch nach La Rochelle führten. Unter ihrer Mitwirkung wurde der Hafen zum größten der Atlantikküste ausgebaut. Noch heute gibt es eine Straße Rue des Templiers, die nach den Templern benannt ist. (Die Rue du Temple und Cour du Temple weisen dagegen auf reformierte Kirchen hin, die auf Französisch temple heißen).

Zweiter Weltkrieg

Im fünf Kilometer entfernten La Rochelle-La Pallice baute die Organisation Todt ab April 1941 einen U-Boot-Bunker, der heute nicht mehr zu besichtigen ist. Ab 1943 unterhielt die Kriegsmarine ein Marinelazarett in der Stadt.
Die Stadt La Rochelle sowie die Hafenanlagen in La Pallice blieben bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 in deutscher Hand. Im Rahmen eines Stillhalteabkommens zwischen dem deutschen Festungskommandanten Vizeadmiral Ernst Schirlitz und dem französischen Unterhändler Capitaine de Fregate Hubert Meyer wurde vereinbart, auf eine befohlene Zerstörung der Stadt- und Hafenanlagen zu verzichten, sofern die alliierten Truppen die in La Rochelle eingekesselten Deutschen nicht angreifen würden. Die sogenannte Konvention von La Rochelle führte letztlich dazu, dass Stadt- und Hafenanlagen von La Rochelle nach der deutschen Kapitulation unversehrt übergeben werden konnten, während andere Atlantikstädte wie z.B. Royan noch im April kurz vor Kriegsende völlig zerstört wurden.

Heute

Auch wenn heute in La Rochelle die internationale Schifffahrt kaum noch eine Rolle spielt, so ist er jedoch immer noch einer der bedeutenden Fischereihäfen des Landes. Seine Kapazität erreicht die vierte Stelle in Frankreich. Beim Umschlag von Handelsgütern, mit einem Bruttovolumen von etwa sechs Millionen Tonnen jährlich, nimmt er den achten Rang unter den französischen Häfen ein.

© Wikipedia

Île de Ré

Die Île de Ré, (früher: Île de Rhé), ist eine Insel an der französischen Westküste. Sie liegt etwa 1,6 sm westlich von La Rochelle und 6,5 sm nördlich ihrer Nachbarinsel Île d’Oléron. Zwischen den beiden Inseln liegen die Île d’Aix und eine künstliche Insel, das Fort Boyard. Die 30 Kilometer lange und bis zu fünf Kilometer breite Insel ist an der schmalsten Stelle, bei Le Martray, nur zirka 100 Meter breit. Von den Inselbewohnern und Touristen wird sie auch „Ré la Blanche“, also „Ré die Weiße“, genannt. Eine griechische Kosmographie aus dem VII. Jahrhundert nennt die Insel unter dem Namen „Ratis“. Sie verfügt über ausgedehnte Marschbodenflächen, Pinien- und Zypressenwälder sowie feine Sandstrände.

Seit 1988 verbindet eine 2,9 Kilometer lange mautpflichtige Brücke die Insel mit dem Festland. Der Mittelteil der Brücke lässt einen Freiraum von 27 m über den Meeresspiegel, um den Kriegsschiffen der Französischen Marine die Einfahrt nach La Rochelle in den Hafen von La Pallice zu ermöglichen. Sie erreicht die Insel am „Pointe de Sablanceaux“, dem östlichsten Punkt der Insel. Der Bau war lange umstritten, weil die Insulaner den Verlust ihrer Eigenständigkeit und der beschaulichen Ruhe fürchteten. Der Tagestourismus wird durch eine in der Sommersaison relativ hohe Gebühr (2014: 16€ pro PKW) etwas eingeschränkt, die Einheimischen zahlen dagegen ganzjährig einen reduzierten Tarif.

Saint Martin de Ré

Saint-Martin-de-Ré ist eine französische Gemeinde mit 2471 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) und der Hauptort der Île de Ré an der französischen Atlantikküste im Département Charente-Maritime.

Die umfangreiche Festungsanlage wurde im frühen 17. Jahrhundert gebaut und später von Vauban noch erheblich erweitert. Von der in Hafennähe gelegenen Zitadelle wurden früher die Sträflinge ins Bagno nach Französisch Guyana und Neukaledonien verschifft, (wie es etwa Henri Charrière in Papillon schildert). Ein Teil des Hafens ist tideabhängig und fällt bei Ebbe völlig trocken.

Die Befestigungsanlagen gehören seit 2008 zusammen mit anderen Werken in ganz Frankreich zum UNESCO-Weltkulturerbe „Festungsanlagen von Vauban“.
Es gibt einen Sportboothafen mitten in der Stadt um den sich Hotels, Restaurants und Bistros gruppieren, die zum Verweilen einladen. In den Festungsanlagen befindet sich heute noch immer das größte Gefängnis der Art „Maison centrale“. Dort werden Gefangene verwahrt, welche zu langen Haftstrafen verurteilt sind und deren Chancen auf eine geglückte Resozialisierung als gering erachtet werden.

Ein Streitpunkt im Jahre 1993 war die Absicherung des Gefängnisses gegen die Befreiung der Insassen durch den Einsatz von Helikoptern. Zu diesem Zwecke wurden hohe Masten installiert, die mit Stahlseilen verbunden wurden. Diese Art der Sicherung stand in krassem Gegensatz zu der ansonsten sehr malerischen Architektur der Insel. Mittlerweile sind die Masten entfernt und die Stahlseile in Höhe der Festungsmauern angebracht.

Die äußeren Festungsanlagen kann besichtigt werden.

Salzgewinnung in Loix

Ein heute weniger bedeutender Wirtschaftsfaktor ist die Salzgewinnung in den Salzgärten bei Loix. Sie beanspruchen etwa 350 Hektar. Der an den Ufern wachsende Queller wird frisch oder konserviert verkauft. Früher wurden bei der Arbeit mit dem Salz großenteils Esel eingesetzt, deren Beine zum Schutz vor Insekten mit karierten Hosen bekleidet wurden. Die hosentragenden Esel sind eines der Wahrzeichen der Insel. Eine große Herde gibt es noch auf dem Gelände der Festung von Saint-Martin-de-Ré. Das Ecomusée des Marais Salants informiert über die Geschichte der Salzgewinnung auf der Île de Ré.

La Grainetière (Campingplatz)

Der Campingplatz „La Grainetière“ liegt im Wald, die Plätze sind parzelliert z.T. mit Schatten. Ein familienfreundliches, aufgeschlossenes Ambiente zwischen La Flotte und Saint Martin.

Es bestehen geräumige Sanitärräume mit speziellen Einrichtungen für Kleinkinder, Beheizter, überdachter Pool mit Planschbecken, Jacuzzi, Spielplatz, Fernsehraum, Lebensmittelgeschäft, Imbiss, Bar, auf dem gesamten Platz kostenloser WLAN-Anschluss, Internet- Anschluss, Waschsalon, Boule-Bahn, Bibliothek, Tischtennis und vor allem eine freundliche Atmosphäre.

Verleih von Rädern und Grillgeräten an der Rezeption.

Peigney

Le Lac de la Liez ist ein Camping in Peigney, Haute-Marne ist an einem See/Freizeitsee gelegen. Dieser Terrassencamping und Camping mit abfallendem Gelände hat Plätze mit Parzellierung, mit Schatten und ohne Schatten. Le Lac de la Liez liegt nah an einem Sandstrand, verfügt über einen Spielplatz und ein Sportgelände.

Für sportive Urlauber hat der Camping verschiedene Radrouten. Zur Entspannung nach einem anstrengenden Tag steht eine Sauna und ein Whirlpool zur Verfügung. Der Camping verfügt über ein Freibad, ein beheiztes Hallenbad und ein Planschbecken. Es ist auch eine Wasserrutschbahn vorhanden. Auf Le Lac de la Liez ist Windsurfen und Wasserski fahren erlaubt.