München, Leipzig, Potsdam, Rügen

Tour vom: 24.05.-17.06.2016

Am Tag nach meinem Geburtstag starteten wir die Reise nach Deutschland. Unser Rapido haben wir auf 4’240 kg aufgelastet so das wir uns zuerst gute Matratzen bei „OTT’s Traum Welt“ auf Mass gekauft haben. Danach gingen wir nach München um die Stadt zu besichtigen, dabei hat Margrit für seine Gesundheit ein neuer Zapper „Diamond Shield Cristal“ gekauft. Die ging Reise weiter via Bayreuth nach Leipzig, Halle um diese Stadt zu besichtigen bevor wir nach Potsdam (Berlin) fuhren. An die Ostsee nach Lohme auf Rügen geht es über die Seenplatte von Meklenburg Vorpomern. Der Ostsee entlang machten wir halt in Pruchten auf dem Campingplatz bevor wir die Reise via Lübeck, Hamburg nach Walsrode in den Weltvogelpark fuhren. Auf der Heimreise gingen wir noch ins „Solemar Bad“ in Bad Dürrheim.

Die ganze Reise von 3’180 km in 49 Std. gefahren das ergibt einen Durchschnitt von ca. 62 km/Std.

Diese Reise haben wir z.T. bei schönem Wetter aber immer auf der Flucht von den grossen Unwetter in Badenwürtenberg wie auch im Bayrischen gemacht.

Welzheim, Stellplatz

Neue Matratzen von OTT’s Traum Welt

Wir haben uns für neue Matratzen entschieden dabei bot die Firma OTT’s Traum Welt die Zuschneidung sowie ein Probeliegen an. Weil am Donnerstag ein Feiertag und nicht gearbeitet wurde konnten wir die Matratz zwei Nächte Probeliegen. Am Freitag wurden die Matratzen fertig genäht und angezogen so das wir unsere Reise mit neuen auf uns angepasste Matratzen starten konnten.

Ist ein Gefühl wie zu Hause nur eben im Wohnmobil.

Neue Matratzen mit Liege Verstärkung

Welzheim Rundgang

es ist ein schönes Dorf, im Moment stark im Umbau der Strassen.

München, Dulipphof Stellplatz

Von Welzheim sind wir gut auf dem Dulipphof angekommen. Der Dulipphof ist ein Landwirtschaftsbetrieb ausserhalb von München, mit dem ÖV ist die Innenstadt (Marienplatz von München) sehr gut erreichbar. Die Besitzerin Frau Maier hat mir fahren nach München mit dem Motorrad abgeraten wegen den Parkproblemen und dem Diebstahl.

Marienplatz

Der Marienplatz ist heute Zentrum der Fußgängerzone und somit vollständig ohne Verkehr von Autos. Die ursprüngliche Durchfahrt vom Oberanger zur Dienerstraße ist heute Fahrradstraße, die allerdings mehr den Charakter einer Feuerwehrzufahrt zur Fußgängerzone mit Funktionen für Fahrrad, Bus und Taxi besitzt.
Für den öffentlichen Nahverkehr wurde 1971 (U-Bahn) bzw. 1972 (S-Bahn) unter dem Marienplatz der U- und S-Bahnhof Marienplatz eröffnet. Auf vier Ebenen ist hier ein Kreuzungsbahnhof der in Ost-West-Richtung verlaufenden S-Bahn-Stammstrecke mit der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden U-Bahn-Durchmesserlinie U3/6 entstanden. Der U- und S-Bahnhof Marienplatz ist einer der wichtigsten Umsteigebahnhöfe Münchens und wurde 2006 im Rahmen der WM-Vorbereitungen um zwei Stollen zwischen U-Bahn und S-Bahn erweitert. Der Marienhof wird aber wohl auch nach dem Abschluss der Bauarbeiten Großbaustelle bleiben, da hier ein großer Schacht zum Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke entstehen soll. Bis ca. 2003 hatte auch die U-Bahnleitstelle, die zentrale Steuerungs- und Überwachungsstelle der Münchner U-Bahn, ihre Räume im Bahnhofsbauwerk.

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Frauenkirche

Die Kirche bietet angeblich etwa 20.000 stehenden Menschen Platz, was bemerkenswert ist, da die Stadt zur Bauzeit im ausgehenden 15. Jahrhundert nur etwa 13.000 Einwohner hatte. Dennoch wirkt der Innenraum für seine Größe keineswegs erdrückend, weil er durch 22 zweireihig angeordnete hohe Achteckpfeiler geschickt gegliedert ist. Vom Hauptportal aus erscheinen die Säulenreihen wie durchlichtete Wände. Sie stützen die Sternengewölbe des Kirchenschiffs. Zur Raumwirkung der Kirche gibt es eine Sage, die verbunden ist mit einem Fußabdruck in einer quadratischen Bodenplatte im Eingangsbereich des Kirchenschiffs, dem sogenannten Teufelstritt.

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Heiliggeistkirche

Wahrscheinlich 1208 gründete Herzog Ludwig I. der Kelheimer ein Spital, das direkt außerhalb der alten Stadtmauer vor dem Talburgtor lag. Zu diesem Spital gehörte eine romanische Kapelle, die der Heiligen Katharina von Alexandrien geweiht war. Diese Kapelle entstand wohl bereits bei der Gründung des Spitals. Erstmals erwähnt wird sie in dem Schutzbrief des Papstes Innozenz IV. von 1250 für das Spital als „ecclesia sancti spiritus de Monacho“, also Heilig-Geist-Kirche von München, wohl in Anlehnung an den Namen des Spitals. Ansonsten wird sie bis ins 14. Jahrhundert als Katharinenkapelle bezeichnet.

Nach der Erhebung des Heilig-Geist-Spitals zur dritten Münchner Pfarrei im Jahre 1271 wurde diese Kapelle zur Pfarrkirche des Spitals.

Der Stadtbrand von 1327 vernichtete auch das Spital samt Katharinenkapelle. So entstand ein gotischer Bau nach Art einer bayerischen Hallenkirche mit Umgangschor und 9/16-Abschluss am Ostchor. Letzter Baumeister war Gabriel Ridler, der die Kirche 1392 vollendete.

1724/30 wurde die Heilig-Geist-Kirche durch Johann Georg Ettenhofer und die Gebrüder Asam barockisiert.

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Jüdisches Zentrum

Das Jüdische Zentrum München ist das Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern in der Innenstadt Münchens. Zu ihm zählen die im November 2006 geweihte neue Hauptsynagoge Ohel Jakob (hebr.: אהל יעקב, Zelt Jakobs), ein Kultur- und Gemeindehaus (mit Versammlungsräumen, Schule, Kindergarten, Jugendzentrum und Restaurant) sowie das neue Jüdische Museum, das in Trägerschaft der Landeshauptstadt München im März 2007 eröffnet wurde.

Zwischen 1947 und 2007 war das Gemeindezentrum mit der früheren Hauptsynagoge und kleinem Museum in der Reichenbachstraße 27 untergebracht.

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Hofbräuhaus

Das Hofbräuhaus am Platzl ist ein Bierpalast in der Münchner Altstadt am Platzl. Es war lange Zeit der Sitz der dazugehörigen Brauerei Hofbräu, woraus es auch die Berechtigung für die weitere Nutzung des Präfix Hof ableitet.

Der bayerische Herzog Wilhelm V. gab am 27. September 1589 den Bau des Hofbräuhauses als Brauerei zur Versorgung des Wittelsbacher Hofs und dessen Bediensteten in Auftrag, worauf auch der Name zurückgeht. Der Zweck des Baus war es, mit der Produktion von Braunbier die Ausgaben des Hofes zu senken, da das Bier zuvor kostspielig aus der niedersächsischen Hansestadt Einbeck importiert (allerdings nur als Saisonbier im Frühjahr) oder von privaten Brauereien gekauft worden war. So wurde z. B. auch Bier aus Zschopau in Sachsen, Kassel und Schwabach bezogen. Standort der neuen Brauerei war das ehemalige Hühnerhaus.[1] Als Planer verpflichtete man den Braumeister des Benediktinerklosters Geisenfeld in der Hallertau, Haimeran Pongratz, der das Hofbräuhaus am Alten Hof in München errichtete. Mit der Fertigstellung wurde Pongratz auch der erste Braumeister im Braunen Hofbräuhaus, wo er das Münchener Braunbier (in Nürnberg auch als rotes Bier bezeichnet) braute. Nach heutiger Bezeichnungsweise stand es in der Sparkassenstraße im Anschluss an das sogenannte Zerwirkgewölbe.

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Viktualienmarkt

Der Viktualienmarkt ist ein ständiger Markt für Lebensmittel (veraltet auch Viktualien) in der Altstadt von München. Er findet seit 1807 täglich, außer an Sonn- und Feiertagen, statt. Das Erscheinungsbild des über zwei Hektar großen Geländes wird durch fest errichtete Buden mit zum Teil großen Auslagen geprägt. Dazu kommen einige saisonal unterschiedliche fliegende Stände. Die Marktstände sind in mehreren Abteilungen um einen Biergarten angeordnet. Das Gelände wird außerdem durch Münchens zentralen Maibaum und mehrere Brunnen geprägt.

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Hofgarten

Die Geschichte des Münchener Hofgartens der heutigen Stelle begann 1560 unter Herzog Albrecht von Bayern mit der Anlage eines neuen Renaissancegarten mit einem (nicht erhalten) Lusthaus nördlich einer älteren Anlage aus dem frühen 16. Jahrhundert. 1613–1617 erweiterte Maximilian I., Kurfürst von Bayern die Anlage zu der heutigen Ausdehnung.

Haupteingang ist heute auf der Westseite das zur Theatinerkirche hin gerichtete Hofgartentor (1816), das erste Münchner Bauwerk Leo von Klenzes. An zwei Seiten wird der Hofgarten von Arkadengängen begrenzt; in den nördlichen befindet sich das Deutsche Theatermuseum, in den westlichen erzählen Fresken von Peter von Cornelius Episoden aus der Geschichte des Hauses Wittelsbach. Im Nordwesten befindet sich ein im Rahmen eines neuen Wohnviertels 1822 (oder 1826) errichtetes Geschäftshaus („Bazargebäude“), das das vormalige Turnierhaus ersetzte. Nach Süden hin schließt den Hofgarten eine Fassade der Münchner Residenz ab, der Festsaalbau mit dem Neuen Herkulessaal. An der Ostseite des Hofgartens befindet sich die Bayerische Staatskanzlei, deren Zentralbau die erhaltene Kuppel des im Zweiten Weltkrieg zum größten Teil zerstörten Bayerischen Armeemuseums-Gebäudes ist. An dieser Stelle stand vor Errichtung des Armeemuseums im Jahr 1905 seit 1807 die Hofgartenkaserne; zuvor drei renaissancezeitliche Lusthäuser. Seit den 1920er Jahren befindet sich am östlichen Ende des Hofgartens das Münchener Kriegerdenkmal.

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Marionettentheater

Das Münchner Marionettentheater ist ein privat geführtes Puppentheater in München. Es gilt als ältestes, nichtmobiles Marionettentheater im deutschsprachigen Raum. Das Theater wird seit 2000 vom Puppenspieler Siegfried Böhmke geleitet.

Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich das Marionettentheater als fester Bestandteil von Jahrmärkten, das zur Unterhaltung von Erwachsenen und Kindern diente. Diese Puppentheater waren mobil, zogen also mit den Schaustellern von Ort zu Ort. Themen der Aufführungen waren vor allem Sagen, Märchen sowie bekannte Opern wie die Zauberflöte oder Theaterstoffe wie der des „Faust“.

Im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung nahe dem Sendlinger Tor, heute Blumenstraße, ließ Papa Schmid ein eigenes Marionettentheater (Blumenstraße 32) nach Plänen von Theodor Fischer errichten, das am 4. November 1900 eröffnet werden konnte. Das außen klassizistisch wirkende Säulen-Giebel-Musentempelchen für Kinder gilt nicht nur als architektonisches Kuriosum, sondern als erster fester Theaterbau für Marionettentheater der Welt. Innen orientiert sich Bühne und Zuschauerraum an barocken Vorbildern.

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Englischer Garten

Der Englische Garten ist eine 375 Hektar große Grünanlage im Münchner Nordosten am Westufer der Isar und gehört damit zu den größten Parkanlagen der Welt. Die Bezeichnung rührt von den englischen Landschaftsgärten her, die von Friedrich Ludwig von Sckell bei der Gestaltung des Geländes zum Vorbild genommen wurden.

Der Münchner Englische Garten zählte zu den ersten großen kontinentaleuropäischen Parkanlagen, die von jedermann betreten werden durften. Als eine der weiträumigsten innerstädtischen Parkanlagen der Welt erfreut sich der Englische Garten sowohl bei den Münchnern als auch bei den Touristen großer Beliebtheit.

In den 1940er Jahren entstand eine „Lastenstraße“, deren Bau mit Kriegszwecken begründet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Verbindung zum Isarring, einer vierstreifigen Hauptverkehrsstraße, erweitert. Diese teilt seitdem die Grünanlage in einen Süd- (den ursprünglichen „Englischen Garten“) und einen Nordteil (die Hirschau). Der südliche, zur Innenstadt gelegene Bereich mit einer Länge von zwei Kilometern umfasst etwa 130 Hektar, der nördliche, weniger stark besuchte, etwa 245 Hektar und erstreckt sich über drei Kilometer parallel zur Isar.

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Neptun Brunnen

Der Neptunbrunnen ist eine monumentale Brunnenanlage im Zentrum von München. Er befindet sich im Alten Botanischen Garten an der Elisenstraße, unweit des Karlsplatzes (Stachus). Errichtet wurde er 1937 nach den Plänen von Joseph Wackerle und Oswald Bieber.

Der Alte Botanische Garten wurde 1804–1814 durch Friedrich Ludwig von Sckell angelegt. Das noch vorhandene Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten schuf Emanuel Herigoyen. Auf dem Gelände befand sich auch der Glaspalast, der 1854 anlässlich der Ersten Allgemeinen Deutschen Industrieausstellung gebaut wurde, 1931 jedoch einem Brand zum Opfer fiel. In den Folgejahren 1935–1937 wurde der Park auf Befehl der Nationalsozialisten von Oswald Bieber und Joseph Wackerle neu gestaltet. Ein Großteil von Erdreich und Bäumen aus den Umbauarbeiten für den Aufmarschplatz der NSDAP am Königsplatz wurde hier wiederverwendet. Zusätzlich errichtete man in der Achse der Arcisstraße am nördlichen Ende des Parks ein Kaffeehaus, das heutige „Parkcafé“, das sich zur Straße hin mit vier gewaltigen Pfeilern an den Baustil des damaligen Parteiviertels anpasste. An der Südseite wurde neben einem Ausstellungsgebäude der Neptunbrunnen in der Achse des Justizpalastes aufgestellt.

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Leipzig, Stellplatz

In Bayreuth haben wir einen Zwischenstop auf dem Stellplatz gemacht, haben die Stadt besucht und sind dann weiter gefahren.

In Leipzig angekommen hatte wir Pech mit dem hinteren Pneu. Der Pneu wurde durch eine lockere Schraube auf der Seite aufgeschlitzt, Herr Reimsbach der Besitzer vom Stellplatz hat mir bei der Organisation und Reparatur kurzfristig und sehr Hilfsbereit geholfen. In seiner Hausgarage wurde innert 3 Std. ein gleicher Pneu organisiert und montiert zu einem anständigen Preis.

Stadtrundgang

Leipzig (Mundart Leipzsch) ist eine kreisfreie sowie die größte Stadt im Freistaat Sachsen. Mit einer Zunahme der Bevölkerungszahl von über 18.000 zwischen Ende 2014 und Ende Februar 2016 ist sie die am schnellsten wachsende Großstadt Deutschlands mit über 570.000 Einwohnern (31. März 2016) die zehntgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Für Mitteldeutschland ist sie ein historisches Zentrum der Wirtschaft, des Handels und Verkehrs, der Verwaltung, Kultur und Bildung sowie für die „Kreativszene“.

Leipzig ist eines der sechs Oberzentren Sachsens und bildet mit der rund 32 Kilometer entfernten Großstadt Halle (Saale) im Land Sachsen-Anhalt den Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem etwa 1,1 Millionen Menschen leben. Mit Halle und weiteren Städten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist Leipzig Teil der polyzentralen Metropolregion Mitteldeutschland.

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Nikolaikirche

Die Nikolaikirche (offiziell: Stadt- und Pfarrkirche St. Nikolai) ist die größte Kirche in Leipzig und neben der Thomaskirche die bekannteste Kirche der Stadt. Der nach dem heiligen Nikolaus benannte Sakralbau ist Hauptkirche der evangelisch-lutherischen St.-Nikolai-Kirchengemeinde Leipzig. Die Umgestaltung und Ausstattung des Innenraumes der Nikolaikirche stellt eine bedeutende Schöpfung des Klassizismus dar.

Im Herbst 1989 war die Nikolaikirche zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR mit dem anschließenden Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.

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Augustusplatz

Der Augustusplatz befindet sich am östlichen Rand der Leipziger Innenstadt und ist mit 40.000 m² einer der größten Stadtplätze in Deutschland. Der Platz am Leipziger Innenstadtring ist ein zentraler Knotenpunkt des Straßenbahnnetzes.

Bis zu ihrer Zerstörung durch die Luftangriffe auf Leipzig im Zweiten Weltkrieg standen dort mit Neuem Theater, Bildermuseum, Altem Augusteum und Hauptpost markante Bauten, die ihn zusammen mit der im Krieg nur leicht beschädigten Paulinerkirche zu einem der schönsten deutschen Plätze machten. Dieses historische Bild ging während der DDR-Zeit mit durchgreifenden städtebaulichen Maßnahmen am damaligen Karl-Marx-Platz (1945 bis 1990) verloren.

Einzig erhalten gebliebenes Teil des alten Platzensembles ist der Mendebrunnen aus den 1880er Jahren am Südrand vor dem Neuen Gewandhaus, das 1981 eingeweiht wurde. Im Norden wird der Platz vom 1960 eröffneten Opernhaus dominiert. Im Westen zur Innenstadt hin befinden sich das Augusteum und Paulinum der Universität. An der südwestlichen Ecke steht das City-Hochhaus von 1972. Die Ostseite wird vom Stahlbeton-Skelettbau der ehemaligen Hauptpost (1964) und dem neu gestalteten Radisson Blu Hotel (früher Hotel Mercure) beherrscht.

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Mendelssohn-Haus

Das Mendelssohn-Haus in der Leipziger Goldschmidtstraße 12 (ursprünglich Königstraße 3) enthält die letzte (und einzige erhaltene) Privatwohnung des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Haus beherbergt heute ein Museum zu Ehren Mendelssohns. Dieses wurde am 4. November 1997, zum 150. Todestag des Musikers, eröffnet und wird von der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung betrieben. Maestro Kurt Masur war Initiator der Sanierung des Hauses und der Öffnung als Museum. Gründungsdirektor des Museums war Jürgen Ernst, der das Haus bis heute leitet.

Der spätklassizistische Bau aus dem Jahre 1844 bewahrt originale Substanz sowie Informationen über seinen prominentesten Bewohner, der mit seiner Familie seit 1845 in der Beletage wohnte und hier am 4. November 1847 starb. Die ehemalige Wohnung bewahrt originales Mobiliar, Brief- und Notenautographe, Erstdrucke sowie einige der Aquarelle Mendelssohns. Das Arbeitszimmer dokumentiert die Atmosphäre, in welcher der Komponist unter anderem das Oratorium „Elias“ schuf. Der Musiksalon der Familie Mendelssohn wird jeden Sonntag für Matineekonzerte genutzt.

Ein historischer Garten umgibt das Haus. In der ebenfalls erhalten gebliebenen Remise befindet sich im ersten Obergeschoss der große Kammermusiksaal des Mendelssohn-Hauses.

Am 3. Februar 2014 wurde eine Erweiterung des Museums eröffnet. Im Erdgeschoss des Hauses kann der Besucher in einer weltweit einmaligen Installation interaktiv ein Orchester dirigieren und die Balance der Instrumente verändern, wie auch bei der Wiedergabe zwischen modernen und historischen Instrumenten wechseln. Darüber hinaus wurde mit einer raumhohen sogenannten Paternostervitrine eine sehr eindrucksvolle moderne Präsentation von historischen Ausstellungsobjekten geschaffen. Eine neu geschaffene „Welt für Kinder“ im Gartenhaus ist eine weitere wichtige Ergänzung des Museums.

Bis März 2013 waren im dritten Stock des Hauses die Büroräume des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Leipzig angesiedelt; im Erdgeschoss befand sich damals die Zweigstelle Musik der Universitätsbibliothek.

Das Mendelssohn-Haus wurde in das im Jahre 2001 erschienene Blaubuch aufgenommen. Das Blaubuch enthält neben Museen des nationalen Kulturerbes eine Liste von sogenannten kulturellen Gedächtnisorten.

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Thomaskirche

Zwischen 1212 und 1222 wurde die ältere Marktkirche zur Stiftskirche des neuen Thomasklosters der Augustiner-Chorherren umgebaut. Der Minnesänger Heinrich von Morungen soll dem Thomaskloster anlässlich seines Eintritts eine Reliquie des Hl. Thomas geschenkt haben, die er aus Indien mitgebracht hatte. Reste des romanischen Baus kamen bei archäologischen Grabungen zu Tage.

Der Thomanerchor wurde bereits 1212 gegründet und ist somit einer der ältesten Knabenchöre Deutschlands. Im Laufe der Geschichte bekleideten immer wieder bedeutende Komponisten und ausübende Musiker das angesehene Amt des Thomaskantors.

Nach einem fast vollständigen Neubau wurde die Kirche durch den Merseburger Bischof Thilo von Trotha am 10. April 1496 erneut geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche einige Zusätze und Umbauten; am bedeutendsten ist dabei der achteckige Turm aus der Zeit der Renaissance.

Zu Pfingsten 1539 predigte hier der Reformator Martin Luther.

Die äußere Gestalt der Kirche ist vor allem von Renovierungen und Umbauten des 19. Jahrhunderts geprägt. Nachdem die Kirche 1869 vom Besitz des Rates in die Selbstverwaltung der Kirchengemeinde überlassen worden war, fanden rund 30 Jahre lang historisierende Umbauten an der Außenfassade statt. Die neogotische Schaufassade wurde nach Entwürfen von Constantin Lipsius ausgeführt, während gleichzeitig alle gotischen und renaissancezeitlichen Fassadenelemente entfernt wurden.

Beim Luftangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 entstanden Schäden am gesamten Bauwerk. Der Luftangriff hat auch große Teile der die Kirche einst umgebenden Bebauung zerstört, so dass bei den Wiederherstellungen nach Kriegsende weitere Fassadenumgestaltungen notwendig wurden. Hierbei ist vor allem der einheitliche Putz zu nennen, während weite Teile der durch fehlende Anbauten freigewordenen Fassade nur aus unverputztem Backsteinmauerwerk bestanden hatten.

Anlässlich des Bachjahres 1950 wurden die Gebeine Bachs, der hier von 1723 bis zu seinem Tode 1750 Thomaskantor war, aus der zerstörten Johanniskirche überführt.

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Marktplatz

Der Markt (von 1950 bis 1954 Platz des Friedens) ist ein rechteckiger, etwa ein Hektar großer Platz im Zentrum von Leipzig. Er gilt als Mittelpunkt der Stadt.

Der erste Marktplatz der slawischen Siedlung Lipsk lag weiter nördlich an der Kreuzungsstelle von Via Regia und Via Imperii im Gebiet des heutigen Richard-Wagner-Platzes. Nach der Eingliederung Leipzigs in das deutsche Reichsgebiet wurde er an seinen heutigen Ort verlegt. Er bildete fortan das Zentrum des öffentlichen Lebens. Hier spielte sich ein Großteil des Warenumschlags der Leipziger Messe ab, bevor sie im späten 19. Jahrhundert in eine Mustermesse umgewandelt und mit dem alten Messegelände ein eigener Präsentationsraum geschaffen wurde.

Vor 1500 fanden auf dem Markt als kulturelle Höhepunkte insgesamt zwölf Ritterspiele statt. Im 16. Jahrhundert wurden die ersten Bürgerhäuser gebaut, wie Hommels Hof, Baarmanns Hof und das Eckoldsche Haus, in dem 1655 der Jurist und Philosoph Christian Thomasius geboren wurde. Imposante barocke Bauten waren neben dem noch existierenden Königshaus das Jöchersche Haus (erbaut 1707), Stieglitzens Hof (erbaut 1733), Aeckerleins Hof (erbaut 1714) und Kochs Hof (erbaut 1735).

Der Markt war auch Gerichtsstätte. Den Ratsakten der Stadt zufolge wurden seit 1525 Hinrichtungen auf dem Markt durchgeführt. Die letzte Hinrichtung innerhalb der Stadt fand im Jahre 1824 statt, sie wurde an dem Perückenmacher Johann Christian Woyzeck vollstreckt, der aus Eifersucht seine Geliebte erstochen hatte.

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Strassenmusiker

Leipzig hat großartige Straßenmusiker – ich bin in der Innenstadt aufjede fall mal stehen geblieben und zugehört und für diese Darbietung auch mal ein paar Euro übrig gehabt.

Strassenmusikanten

Halle, Stellplatz

Halle (Saale) (von 1965 bis 1995 Halle/Saale; etwa vom Ende des 15. bis zum Ende des 17. Jahrhunderts Hall in Sachsen) ist eine kreisfreie Großstadt im Süden von Sachsen-Anhalt und liegt an der Saale. Mit 232.470 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2014) ist Halle die größte Stadt und eines der drei Oberzentren des Landes sowie Sitz des Landesverwaltungsamtes. Sie ist die fünftgrößte Stadt der neuen Bundesländer und steht auf dem 31. Platz der Liste der Großstädte in Deutschland.

Die Stadt bildet gemeinsam mit der benachbarten Großstadt Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem mehr als eine Million Menschen leben, sowie mit Leipzig und fünf weiteren Städten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen die Metropolregion Mitteldeutschland. Halle ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschaftszentrum in den neuen Ländern.

Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 806 n. Chr. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1890 die Grenze von 100.000, wodurch Halle zur Großstadt wurde. Als einzige deutsche Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnern im Jahr 1945 hat Halle den Zweiten Weltkrieg fast ohne Schäden überstanden, sodass ihr städtebaulicher Charakter unter den deutschen Großstädten als einzigartig gilt.

Mit den durch August Hermann Francke 1698 gegründeten Franckeschen Stiftungen gilt Halle als Ausgangspunkt der sozial-humanistischen Bildung in Deutschland.

Halle ist Sitz einer der ältesten Universitäten Deutschlands, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule. Darüber hinaus ist die Stadt Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Kulturstiftung des Bundes, die für die Bundesrepublik Deutschland die Aufgaben der internationalen Vertretung der nationalen Wissenschaft und deutschen Kultur haben. Im Stadtgebiet befindet sich eine Vielzahl von kulturellen und musealen Einrichtungen, wie die Stiftung Moritzburg oder das Landesmuseum für Vorgeschichte. Des Weiteren ist der Weinberg Campus ein wichtiges Technologie- und Gründungszentrum in den neuen Ländern.

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Marktkirche

Die Marktkirche Unser Lieben Frauen, auch Marienkirche genannt, ist die jüngste der mittelalterlichen Kirchen der Stadt Halle (Saale) und zählt zu den bedeutendsten Bauten der Spätgotik in Mitteldeutschland. Ihre vier Türme bilden zusammen mit dem Roten Turm das Wahrzeichen der Saalestadt, die Stadt der fünf Türme. Die Kirche feierte im Jahr 2004 ihr 450-jähriges Bestehen.

Die Marktkirche entstand zwischen 1529 und 1554 aus den jahrhundertealten Vorgängerkirchen St. Gertruden und St. Marien. Die westlich gelegene Gertrudenkirche stammte aus dem 11. Jahrhundert und war die Kirche der Salzwirker im Tal zu Halle, der Gegend um den heutigen Hallmarkt. Die östliche Marienkirche aus dem 12. Jahrhundert war die Pfarrkirche der Kaufleute und Handwerker der Bergstadt, der höher gelegenen Straßen um den Marktplatz.

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Orgelspiel 

Marktplatz

Halle (Saale) (von 1965 bis 1995 Halle/Saale; etwa vom Ende des 15. bis zum Ende des 17. Jahrhunderts Hall in Sachsen) ist eine kreisfreie Großstadt im Süden von Sachsen-Anhalt und liegt an der Saale. Mit 232.470 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2014) ist Halle die größte Stadt und eines der drei Oberzentren des Landes sowie Sitz des Landesverwaltungsamtes. Sie ist die fünftgrößte Stadt der neuen Bundesländer und steht auf dem 31. Platz der Liste der Großstädte in Deutschland.

Die Stadt bildet gemeinsam mit der benachbarten Großstadt Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem mehr als eine Million Menschen leben, sowie mit Leipzig und fünf weiteren Städten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen die Metropolregion Mitteldeutschland. Halle ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschaftszentrum in den neuen Ländern.

Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 806 n. Chr. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1890 die Grenze von 100.000, wodurch Halle zur Großstadt wurde. Als einzige deutsche Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnern im Jahr 1945 hat Halle den Zweiten Weltkrieg fast ohne Schäden überstanden, sodass ihr städtebaulicher Charakter unter den deutschen Großstädten als einzigartig gilt.

Mit den durch August Hermann Francke 1698 gegründeten Franckeschen Stiftungen gilt Halle als Ausgangspunkt der sozial-humanistischen Bildung in Deutschland.

Halle ist Sitz einer der ältesten Universitäten Deutschlands, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule. Darüber hinaus ist die Stadt Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Kulturstiftung des Bundes, die für die Bundesrepublik Deutschland die Aufgaben der internationalen Vertretung der nationalen Wissenschaft und deutschen Kultur haben. Im Stadtgebiet befindet sich eine Vielzahl von kulturellen und musealen Einrichtungen, wie die Stiftung Moritzburg oder das Landesmuseum für Vorgeschichte. Des Weiteren ist der Weinberg Campus ein wichtiges Technologie- und Gründungszentrum in den neuen Ländern.

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Stadtrundfahrt

Die Panorama-Bahn auf Reifen, genannt „Halle-Express“, fährt auf vier verschiedenen Routen durch die Saalestadt. „Halle hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick sieht”, freut sich Halles Wirtschaftsdezernent Wolfram Neumann. Er sei stolz und froh, dass es nun auch in Halle die Möglichkeit gebe, die Stadt mit der Bahn zu erkunden. Schließlich sei Halle im vergangenen Jahr die einzige Stadt Sachsen-Anhalts mit einem Touristenzuwachs gewesen.

Mit maximal 25 Stundenkilometern darf der Bus, der zuvor als Touristenbus in Münster unterwegs war, durch die Saalestadt tuckern. Auf vier verschiedenen Routen: Auf der „Altstadtroute“, der „Jugendstil- und Gründerzeit-Tour“, der „Grünes Halle“-Fahrt – und als Angebot für Gruppen eine Tour zur Hallorenfabrik – werden den Touristen die Sehenswürdigkeiten der Stadt erklärt. In den kommenden Wochen sind dafür noch Halles Stadtführer verantwortlich, in knapp einem Monat soll dann ein GPS-betriebener Audio-Guide die Sehenswürdigkeiten auf Deutsch und auf Englisch erläutern. Angesteuert werden unter anderem die Altstadt, die Peißnitz, die Burg Giebichenstein, die Saline-Insel, der Bergzoo Halle, das Paulusviertel, die Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle. Ein Gruppenangebot ist außerdem „Halles süßeste Verführung“ mit einem Ausflug in die Halloren-Erlebniswelt der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands.
Staus sollen kein Problem sein

72 Sitzplätze bietet die dieselbetriebene Bahn sowie eine offene Panorama-Dach, das bei schlechtem Wetter auch geschlossen werden kann. Auch über eine Heizung verfügt die 22 Meter lange Bahn, so dass Touren auch an kalten Tagen möglich sind.

Alle Achsen werden einzeln gesteuert. Dadurch komme sie problemlos auch um enge Kurven. Rückwärtsfahren wird mit dem Halle-Express allerdings schwierig: „Hier hoffen wir auf das Verständnis und Mitdenken der Autofahrer“, so Daniela Rühs, Leiterin der Tourismusabteilung der Stadt Halle. Die müssen sich demnächst wohl hinter dem Tucker-Express einordnen, wenn er beispielsweise den Hansering entlangfährt. Zu Staus soll es dennoch nur selten kommen. „Wir haben die Routen in enger Kooperation mit der Verkehrsbehörde abgesprochen“, sagt Wirtschaftsdezernent Neumann.

© Mitteldeutsche Zeitung

Potsdam, Berlin

Bitterfeld-Wolfen, Stellplatz

Wolfen ist ein Stadtteil von Bitterfeld-Wolfen im Südosten von Sachsen-Anhalt, südlich von Dessau-Roßlau und nordöstlich von Halle (Saale) gelegen. Bis zum 30. Juni 2007 war Wolfen eine eigenständige Stadt.

Der Ort Wolfen wurde im Jahre 1400 in einer Lehensurkunde für das Rittergut Altjeßnitz als Wulffen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird auf einen Gründer, dessen Name mit Wolf anfing, zurückgeführt. Basierend auf archäologischen Funden wird die Erstanlage des Dorfes um 1140/50 als Kolonisationssiedlung gestützt. Im Verlauf der spätmittelalterlichen Wüstungsphase fiel Wolfen in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wüst und wurde 1550/51 als Dorf mit 21 Hofstellen neu angelegt. Es war zunächst ein direktes Amtsdorf und dem kursächsischen Amt Bitterfeld zugeordnet. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam Wolfen zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem der Ort bis 1944 gehörte.

1846 wurde in der Umgebung Braunkohle entdeckt, die in der Grube Johannes abgebaut wurde. Das Tagebaurestloch wurde zwischen 1938 und 1991 mit Abwasser der Zelluloseproduktion und anderer chemischer Prozesse der Filmfabrik Wolfen geflutet. Daher trägt das Gewässer im Volksmund den Namen Silbersee.

Wolfen ist heute eine Chemiestadt, die ihre Entwicklung hauptsächlich der von Agfa 1909 erbauten Filmfabrik Wolfen verdankt. So entstand unter anderem hauptsächlich für die Arbeiter der Filmfabrik Wolfen der Neubaukomplex Wolfen-Nord. In Wolfen wurde 1936 der Farbfilm erfunden, das Patent 1945 von amerikanischen Truppen beschlagnahmt und an den US-Konzern Kodak übergeben.

Während des Zweiten Weltkrieges mussten hunderte Frauen, Kinder und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern in den IG-Farben-Werken Zwangsarbeit verrichten. In der Kunstfaserherstellung (Vistra) wurden gegen Ende des Krieges 350 weibliche Häftlinge des KZ Ravensbrück eingesetzt (nach anderen Angaben 1.200 bis 1.700 Jüdinnen), die in Baracken in der Thalheimer Straße untergebracht waren. Viele verloren ihr Leben.

© Wikipedia

Sanssouci Camping

In der vom ersten Gartenbauarchitekten Josef Lenné erstellten Parkanlage (100jährige Eichen) befindet sich das königliche Jagdrevier des alten Fritz (preußischer König 1740). Eingebettet in 19 Seen und 16 Schlössern wohnen Sie zwischen Königen und Kaisern. Über Schloss Sanssouci, Brandenburger Tor und Reichstag haben Sie die Möglichkeit zu unendlich viel Kultur-, und Städte- und Sightseeing. Damit es Ihnen nicht langweilig wird, können Sie täglich bis zu 1400 Veranstaltungen in Berlin und Potsdam besuchen.

Potsdam

Potsdam ist eine kreisfreie Stadt und mit gut 160.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Sie grenzt südwestlich an Berlin.

Die Stadt ist vor allem bekannt für ihr historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Zudem ist die Stadt bekannt für das traditionsreiche Filmstudio Babelsberg, welches bei der Gründung 1912 das erste große Filmstudio der Welt war und heute eines der führenden Zentren der Film- und Fernsehproduktion in Europa ist.

Potsdam entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Wissenschaftszentrum. Heute sind drei öffentliche Hochschulen und mehr als 30 Forschungsinstitute in der Stadt ansässig. Rund 15 Prozent der Einwohner sind Studenten. Die Stadt ist ein Wachstumszentrum im Berliner Ballungsraum.

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Sanssouci Schlosspark

Schloss Sanssouci (französisch sans souci ‚ohne Sorge‘) liegt im östlichen Teil des Parks Sanssouci und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich II. in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Mit der Planung beauftragte er den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Unter Friedrich Wilhelm IV. wurde das Schloss 1841/42 durch Umbau und Verlängerung der zwei Seitenflügel erweitert. Nach Skizzen des Königs erstellte Ludwig Persius die Entwurfszeichnungen.

Die Schlösser und Gartenarchitekturen in der weitläufigen Parkanlage Sanssouci werden von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet und stehen seit 1990 als Welterbe unter dem Schutz der UNESCO. Die Deutsche UNESCO-Kommission begründet die Aufnahme in die Welterbeliste wie folgt: „Schloss und Park von Sanssouci, oft als preußisches Versailles bezeichnet, sind eine Synthese der Kunstrichtungen des 18. Jahrhunderts in den Städten und Höfen Europas. Das Ensemble ist ein herausragendes Beispiel von Architekturschöpfungen und Landschaftsgestaltungen vor dem geistigen Hintergrund der monarchistischen Staatsidee.

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Nikolaikirche

Die evangelische Kirche St. Nikolai, eigentlich St. Nikolaikirche, weitere Schreibweisen St.-Nikolai-Kirche, oder Nikolaikirche, ist ein unter Denkmalschutz stehender Sakralbau am Alten Markt in Potsdam. Der nach dem Heiligen Nikolaus benannte Zentralbau im klassizistischen Stil entstand nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1830 bis 1837. Die weit über die Dächer der Stadt emporragende Tambour­kuppel des 77 Meter hohen Gebäudes wurde in der Zeit von 1843 bis 1850 errichtet. Die Bauleitung übernahmen Ludwig Persius und ab 1845 Friedrich August Stüler.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Sakralbau beim Luftangriff auf Potsdam getroffen und anschließend durch sowjetischen Artilleriebeschuss schwer beschädigt. Nach langen Jahren des Wiederaufbaus konnte das Gotteshaus der Evangelischen St.-Nikolai-Kirchengemeinde Potsdam 1981 erneut geweiht werden und ist seitdem täglich für Besucher geöffnet. Neben den Gottesdiensten finden in der Nikolaikirche auch Konzertveranstaltungen statt.

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Rügen

Gotthun Müritz, Stellplatz

Neben der nahen Müritz, dem gleichnamigen Nationalpark und guten Radwanderwegen wartet die nähere Umgebung von Gotthun mit weiteren Attraktionen auf, die einen Ausflug lohnen. In Göhren-Lebbin, einem kleinen Dorf auf halber Strecke Richtung Malchow, steht das Schloss des preußischen Generalfeldmarschalls Gebhard Leberecht Blücher. Gemeinsam mit dem englischen Herzog von Wellington schlug der legendäre Haudegen den Franzosenkaiser Napoleon 1815 bei Waterloo. Heute dient sein renoviertes Haus als Hotel-Restaurant.

Lohme, Stellplatz

Die Felsenküste des Nationalparks Jasmund gehört zweifellos zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften in Norddeutschland. Gut 100 Meter fallen die weißen Kreidefelsen im Nordosten der Insel Rügen fast senkrecht zum Meer hinab. Auch das Hinterland des 1990 gegründeten, 3000 Hektar umfassenden Nationalparks zwischen der Fährhafenstadt Sassnitz im Süden und dem Ort Lohme im Norden der Halbinsel bietet reizvolle Naturerlebnisse. Der urwüchsige Wald mit seinen Rotbuchen, die Moore, Wiesen und Rasenflächen laden zu Wanderungen ein, selbst Orchideen wachsen hier. Ein Kleinod ist der Herthasee – der Sage nach eine Kultstätte der germanischen Göttin Hertha, die hier ihr Fruchtbarkeitsfest gefeiert haben soll.

Lohme auf Rügen

Lohme ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie grenzt an die berühmten Rügener Kreidefelsen mit der Stubbenkammer an.

Die Gemeinde wird vom Amt Nord-Rügen mit Sitz in der Gemeinde Sagard verwaltet. Das alte Fischerdorf Lohme, das der Gemeinde seinen Namen gab, liegt direkt an der ungefähr 50 Meter hohen Steilküste am nördlichen Rand der Halbinsel Jasmund, die hier an den nordöstlichen Ausläufern der Stubnitz Höhenzüge bis zu 70 m ü. NN aufweist. Zum Hafen, der 1906 angelegt und 1997 modernisiert wurde, führt eine steile Treppe hinab, die nach Stabilisierungsarbeiten an dem Steilhang nun wieder begehbar ist. An Lohme grenzt der Nationalpark Jasmund.

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Königssthul Kreidefelsen

Der Königsstuhl ist der berühmteste Kreidefelsvorsprung der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen. Er liegt 118 m ü. NN.

Über einen insgesamt etwa 11 km langen Hochuferweg, der von Sassnitz bis nach Lohme führt, oder vom 3 km entfernten Großparkplatz in Hagen (Ortsteil der Gemeinde Lohme) erreicht man das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, in dessen Gelände der Königsstuhl seit 2004 einbezogen ist. Der Eintritt in das Nationalpark-Zentrum und damit der Zugang zum Königsstuhl ist seitdem kostenpflichtig.

Die schmalen aber wuchtigen Granitstufen, die zu dem 200 m² großen Plateau auf dem Königsstuhl führen, liegen über einem vermutlich bronzezeitlichen Hügelgrab. Von dem Plateau bietet sich ein weitläufiger Ausblick auf die Ostsee. Den Königsstuhl selbst betrachtet man besser von der etwas südlicher gelegenen Victoria-Sicht.

Der Name Königsstuhl wird auf ein Ereignis im Jahre 1715 zurückgeführt, bei dem der schwedische König Karl XII. von dieser Stelle ein Seegefecht gegen die Dänen geleitet haben soll. Das Gefecht ermüdete den Herrscher angeblich derart, dass er sich einen Stuhl bringen ließ.

Allerdings wird schon in einem Reisebericht des Pfarrherren Rhenan, der im Auftrag des Pommern-Herzoges Mineralquellen ausfindig machen sollte, im Jahre 1584 der Name „Konigsstuel“ gebraucht, sodass die Namensgebung viel früher anzusiedeln ist.

Einer Sage zufolge soll der Name allerdings daher kommen, dass in alter Zeit derjenige zum König gewählt wurde, dem es als Erstem gelang, von der Seeseite aus den Kreidefelsen zu erklimmen und sich auf den oben aufgestellten Stuhl zu setzen.

Zum Strand hinunter führt eine Holztreppe mit 412 Stufen vorbei am alten Pumpenhaus (Baudenkmal). Sie wurde 1996 erneuert, besteht aber schon sehr lange.

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Pruchten, Camping

Der weg von der Insel Rügen ist der gleich wie wir nach Lohme fuhren. Da das Wetter auch nicht gerade zum Laufen einlud gingen wir direkt nach Pruchten auf den Campingplatz.

Einige Bilder aus dem Rapido mit nicht gerade den saubersten Fenster.

Wir haben hier ein sehr guten Campingplatz gefunden unweit von der im Moment rauhen Ostsee. Da können nur die besten Windsurfer bestehen und dem Sport nach gehen. Der eine Surfer hat einen Mantel getragen, es war ja kalt und nass sowieso.

Wir machten mit dem Motorrad „Skymax“ einen Ausflug über die Halbinsel „Ostseebad“ mit den schönen kleinen Ostsee Dörfern. Der Ausflug war nicht so gross geplant hat uns schlussendlich doch 80 km weit gebracht.

Walsrode, Stellplatz

Am Sonntag hat das Wetter gekehrt so das wir uns entschlossen den Weltvogelpark in Walsrode an zu Fahren. Verkehrstechnisch hatte es einige Probleme ganz zu schweigen von den sehr grossen Staus um Lübeck und um Hamburg. Was wir aber das erstemal erlebten war auf der Autobahn auf 4 Spuren mit Platzregen mit 40 km zu fahren. Wir kamen aber mit 2 Std. verspätung heil in Walsrode an und suchten uns ein Stellplatz um am Abend die Fusball-EM zu verfolgen.

Was der Vogelpark biettet ist mit sehr schön nicht zu beschreiben, man muss das gesehen haben. Der Park ist sehr schön angelegt mit verschiedenen Blumen und Sträuchern. Die Vogelvolieren sind sauber und mit liebe gepflegt so das es den Tieren auch wohl ist.

Die Flugshow wurde gut erklährt und die Besucher mit einbezogen. Es wurde nicht nur die Greifvögel und Geier gezeicht nein am Schluss konnte man auch die Papageien und Kraniche im Verband sehen.

Eine sehr schöne und gelungene Show.