Zernez nach Lazise in Italien

Ausflug vom: 24.08.-30.08.2016

Wollten einige Tage am Meer bei Jesolo in Italien verbringen. Unser erstes Ziel war Davos wo uns der Cmpingplatz nicht befriedigt und wir gleich weiter über den Flüelapass nach Zernez fuhren. Auf dem Campingplatz „Cul“ fanden wir für ein paar Tage einen gute und schönen Erholung. Danach gings über den Ofenpass via Santa Maria im Münstertal Meran und Bozen nach Lazise wo wir die Reise abbrechen musste.

Nach dem wir uns von der Darmgrippe in Zernez erholt hatten ging es in Intalien auch nicht besser es ging mit Kopfweh, Schnupfen und Fieber weiter, wir mussten nach Hause.

Zernez Camping Cul

In einer Flusschleife des Inns gelegen bietet der Camping den Besuchern Plätze direkt am Fluss und Parzellen mit Stromanschluss.
Camping Cul ist die ideale Ausgangsbasis für Wanderungen im Nationalpark, für ausgedehnte Erkundung der Bergwelt zu Fuss, mit dem Motor- oder Fahrrad. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz (Postbus und Zug) ist ideal.
Mit dem Ausbau des Bahnhofs und der Unterführung ist das Zentrum von Zernez zu Fuss in 5 Minuten erreichbar.
Camping Cul eignet sich auch als Saisonstandort. Informieren Sie sich unverbindlich über freie Plätze.

© Campingplatz

Flüelapass

Der Flüelapass (2’383 m) ist ein Alpenpass in der Schweiz und führt von Davos im Landwassertal nach Susch im Unterengadin. Er liegt zwischen dem Schwarzhorn (3’147 m) und dem Flüela Wisshorn (3’085 m). Auf ihm verläuft die Europäische Wasserscheide.
Der Flüelapass ist nicht wintersicher, die Strecke verläuft durch lawinengefährdetes Gebiet. Seit der 1999 erfolgten Eröffnung des nahegelegenen Vereinatunnels wird er daher über die Wintermonate gesperrt. Im Sommer verkehren auf der Flüelapassstrasse Postautokurse (Bergpoststrasse) zwischen Davos und dem Engadin sowie eine historische Postkutsche.
Der Verein Pro Flüela setzt sich seit der Eröffnung des Vereinatunnels für eine Offenhaltung des Passes auch über die Wintermonate ein. Seit 2004 wird der Winterdienst der Passstrasse auf dem Gebiet der Landschaft Davos wieder durchgeführt und die Strasse von BMW für Testfahrten genutzt.
Die historische Postkutsche fährt in der Sommersaison jeden Dienstag vom Bahnhof Davos Platz 6-spännig bis zum Flüela Hospiz und zurück. Es besteht die Möglichkeit, die ganze Strecke hin und zurück mitzufahren oder nur eine Teilstrecke zu buchen. Dank der Zusammenarbeit mit Postauto Graubünden ist die Fahrkarte am Reisetag auch auf der Postautolinie auf der Flüelastrecke gültig.
Der Flüelapass ist Endpunkt der Bündner Hauteroute, eines am Julierpass beginnenden Fernwanderwegs, der durch die Hochgebirgslandschaft im Norden des Engadins verläuft.

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Zernez

Mit der Fusion vom 1. Januar 2015 erhielt Zernez für die Gesamtgemeinde ein neues Wappen, in dem die Hauptelemente der drei ehemaligen Gemeindewappen enthalten sind. Das alte Wappen behielt die Gültigkeit als Dorfwappen. Das Wappen erinnert an die vielen Bärengeschichten aus den Wäldern der Gemeinde. Gleichzeitig verweist es auch auf die Familie Planta, die für die Gemeinde von großer Bedeutung war und eine Bärentatze im Wappen führte.

Das Dorf Zernez befindet sich im weiten Talboden des Engadin am Zusammenfluss von Inn und Spöl. Zernez hat 1033 mehrheitlich rätoromanische Einwohner und liegt auf einer Höhe von 1’474 m. Der Ort ist wichtigster Ausgangspunkt für Wanderungen in den Schweizerischen Nationalpark. Ein beliebtes Ziel ist die Wanderhütte Chamanna Cluozza. Zum Gemeindegebiet gehört Zernez mit der Fraktion Brail und dem Weiler Carolina, sowie seit anfangs 2015 das Gebiet der ehemaligen Gemeinden Lavin und Susch.

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Radtour nach Brail

Brail selbst wird geografisch zum Unterengadin, sprachlich-kulturell hingegen bereits zum Oberengadin gerechnet. Dies rührt von dem rätoromanischen Dialekt, dem Puter, her, das von nahezu allen 112 (Stand: 2012) Einheimischen beherrscht wird und das bereits unmittelbar hinter Brail zugunsten des Vallader endet.
Andererseits ist Brail, da das Romanische im Unterengadin noch einen stärkeren Stand hat als im Oberengadin, ökonomisch und kulturell trotz der Dialektgrenze nach Zernez ausgerichtet.
Im Süden grenzt Brail an den Schweizerischen Nationalpark und lebt zum Grossteil vom Sommer- und Wintertourismus.

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Camping Spiaggia d’Oro

Auf der Homepage kann man lesen: Wir bieten Ihnen einen effizienten und gut organisierten Campingplatz mit moderner und kompletter Ausstattung, mit viel Grün und viel Platz. Unsere Stellplätze liegen im Schatten von Eichen, Platanen und Pappeln;  Sie können zwischen  Stellplätzen in der Nähe des Wasserparks, der Serviceleistungen, der Animation oder in Seenähe wählen.
Jeder Stellplatz verfügt über Stromanschluss (6A), ist Max. 65 qm. Sie dürfen Ihre Haustiere mitbringen, denen allerdings der Bereich direkt am See untersagt ist.

© Camping Spiaggia d’Oro

Ofenpass

Der Ofenpass ist ein Pass auf 2’149 m ü. M. im Schweizer Kanton Graubünden zwischen Zernez im Engadin und dem Val Müstair.
Von Zernez ausgehend durchquert die gut ausgebaute Ofenpassstrasse B 28 nordseitig den Schweizer Nationalpark und erreicht nach 19,1 km knapp ausserhalb des Parks die Passhöhe. Schon 7,1 km eher kann in den Munt-la-Schera-Tunnel abgezweigt werden, um ins italienische Livigno zu gelangen.
Im Atlas Tyrolensis von 1774 wird der Pass nach dem Dorf Tschierv im Münstertal als „Tschirfser Jöchl“ bezeichnet.
Der Ofenpass hat seinen Namen von früheren Eisenschmelzen, die einst in Passnähe Eisenerze aus umliegenden Bergwerken verarbeiteten. Unweit der heute noch genutzten Wege lassen sich deren Reste und Ruinen in der Landschaft feststellen, besonders die gemauerten Hochöfen sind überaus auffällig. Der Bedarf an Holz war für Hütten wie Bergwerke enorm, weshalb die ehemals zahlreichen Wälder weit um den Pass abgeholzt wurden. Trotz einiger späterer Aufforstungen sind die Schäden heute noch erkennbar.

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Lazise

Lazise befindet sich am Veroneser Südost-Ufer des Gardasees, das sandartige Strände aufweist, und liegt zwischen den Ortschaften Bardolino und Peschiera del Garda.
Die Entfernung zur Provinzhauptstadt Verona beträgt etwa 23 Kilometer.
Der Ort besteht aus den drei Ortsteilen Lazise, Colà di Lazise und Pacengo di Lazise.
Rund um den Gardasee prägen mediterrane Vegetationsformen wie Zypressen, Oleander, Zedern, Olivenbäume und auch Palmen das Erscheinungsbild. An den sonnenüberfluteten Hängen gedeihen Agaven, Opuntien und Kapernsträuche.
Einige wenige Kilometer vom Ortszentrum entfernt befinden sich zudem zahlreiche Weingärten, Obst- und Gemüsepflanzungen sowie Weizen- und Maisfelder.
Die Geschichte reicht bis in die mittlere Bronzezeit (16.–13. Jahrhundert v. Chr.) zurück.

Zahlreiche Funde in den Ortschaften La Quercia, Bor und Porto Pacengo wurden Zeugen dieser ereignisreichen Zeit. Im 11. Jahrhundert war Lazise eine Hafenstation, die im Besitz des Hauses Bevilacqua war, deren Vertreter hier eine Burg erbauten. Lazise war immer schon Mittelpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen. Der heutige Fischerhafen, der zur damaligen Zeit als Liegeplatz der venezianischen Galeeren und Boote galt, welche die Aufgabe hatten, das Veroneser Süd-Ostufer zu bewachen und zu beschützen, diente einst als Kriegshafen.
Der Ort konzentrierte sich zu dieser Zeit auf den Handel und das Militärwesen. Weiterer Ausbau sowie die Verstärkung dieser Schwerpunkte wurde durch nachfolgende Herrscher realisiert.
Erst durch die Scaliger verwandelte sich die heutige Altstadt in ein Bollwerk, das der Verteidigung der errichteten Waffenlager diente.

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