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Unser Ausflug nach Heiligenberg

Ausflug 16.08.2013

  1. 2 Tage / 1 Nacht
  2. Kosten Stellplatz: 05.00 € (05.00 € / Nacht)
  3. Versorgung: Frischwasser 0.50 €
  4. Entsorgung: Abwasser inkl.
  5. Strom: keiner

Unsere Reise mit dem Wohnmobil ging zuerst zur Insel Mainau und von dort nach Heiligenberg.

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 10 Mobile auf dem Parkplatz beim Rathaus, Betenbrunner Strasse.

Mit Rasengittersteinen befestigter, fast ebener Untergrund. Mülleimer vorhanden. Relativ ruhige, zentrale Lage zum Ortskern. Wenig Schatten, beleuchtet. Ganzjährig.

Das Schloss konnten wir nich besichtigen weil die Fürstenfamilie im Schloss die Ferien verbrachte, wir werden diesen schönen Ort für die Besichtigung nochmals besuchen.

Schöner Abend mit einem guten Essen

Wir haben diesen sehr schönen Ausflug im Gasthof Parkklause ausklingen lassen.

Das Gourmetrestaurant Baader erfreut uns mit einem ausgezeichneten Essen (mit frischen Pfifferlingen), das Personal ist stets aufmerksamen im Service. Die Gault Millau Punkte sind überall gut spürbar.

Schlossführung vom 8.10.2013

Beim zweiten Versuch das Schloss zu besichtigen hatten wir Erfolg und konnten ein Teil sehen.

Das Renaissance Juwel

Schloss Heiligenberg ist ein Schloss im Renaissance-Stil in der Gemeinde Heiligenberg im Linzgau, nördlich des Bodensees. Es ist im Besitz der Familie zu Fürstenberg.

Das Schloss thront weithin sichtbar auf einem Hochplateau auf rund 730 m ü. NN über dem Bodensee mit Ausblick hinunter über See und auf die dahinterliegende Alpenkette.

Geschichte

Der Ursprung des Schlosses geht auf das Mittelalter zurück. Um 1250 ließ Graf Berthold von Heiligenberg dort eine Burg errichten, die 1277 vom Grafen Hugo von Werdenberg aufgekauft wurde. Unter den Grafen von Werdenberg-Heiligenberg wurde die Anlage im Spätmittelalter vergrössert und ausgebaut.

Durch die Eheschließung der Gräfin Anna von Werdenberg mit Graf Friedrich zu Fürstenberg im Jahr 1516 gelangte die Burg 1535 an das Haus Fürstenberg, in dessen Besitz sie heute noch ist. Friedrich beschloss kurz vor seinem Tod 1559 den Umbau der Burg zu einem Renaissanceschloss. Der bedeutendste Bauherr war Graf Joachim (1538–1598), der 1560 bis 1575 die spätmittelalterliche Burg zu einem Schloss mit Renaissancehof und einem Gebäudeflügel mit Festsaal nach Süden erweiterte. Dabei wurde der alte Burgteil mit einer Renaissancefassade verkleidet. Die beiden Flügel im Osten und Westen entstanden und wurden Verbindungsstücke zum nun bedeutsamsten Teil des Schlosses, dem Südflügel. Durch diese baulichen Veränderungen erhielt das Schloss sein heutiges Erscheinungsbild im Stil der Renaissance. Die Arbeiten wurden durch Hans Schwarz geleitet.

Im Inneren der vierflügeligen Anlage entstand 1580 bis 1584 der Rittersaal, einer der prächtigsten Festsäle der deutschen Spätrenaissance. Der Raum ist, zusammen mit dem Rittersaal im Schloss Weikersheim, einer der wenigen erhaltenen Prunkräume dieser Zeit. Die reich geschnitzte, am Dachstuhl aufgehängte Kassettendecke wurde 1580 bis 1584 von Jörg Schwartzenberger aus Meßkirch geschaffen. Die Kaminaufbauten an den Sandsteinkaminen an den Schmalseiten mit Nischen- und Säulenfiguren entstanden 1584 und stammen vermutlich von Hans Morinck.

Die schmale und reich dekorierte Schlosskapelle erstreckt sich über drei Geschosse mit Glasfenstern aus dem 14. Jahrhundert, die ursprünglich aus der Dominikanerkirche in Konstanz stammen. Auch sie ist ein Kleinod der deutschen Renaissance.

Nach 1598 wurde Schloss Heiligenberg nicht mehr als ständige Residenz genutzt. Nach Aussterben der selbstständigen Heiligenberger Linie des Hauses Fürstenberg im Jahr 1716 wurde das Schloss in den folgenden Jahrhunderten nur noch zeitweilig bewohnt, so 1817–1822 durch Fürstin Elisabeth zu Fürstenberg. Die Schlossherren versahen meist hohe Ämter in kaiserlichen Diensten oder am Hofe August des Starken in Sachsen. Der hauptsächliche Herrschaftsort wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts Donaueschingen.

Im Dreißigjährigen Krieg entging das Schloss nur knapp der Zerstörung. Wenn nicht ein Zünder versagt hätte, wäre es von der abziehenden französischen Besatzung gesprengt worden.

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